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Messe „Gesund leben“ : Vom Nischen-Dasein weit entfernt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein vielfältigeres Angebot, mehr Aussteller, höhere Besucherzahlen: Die Husumer Gesundheitsmesse „Gut leben“ kann von Jahr zu Jahr mehr Erfolge verbuchen.

Mit einer guten Idee den Nerv der Zeit zu treffen – das ist schon eine Kunst für sich. Diese Kunst beherrscht offensichtlich Claudia Hansen, die mit der Idee, eine Gesundheitsmesse zu veranstalten, jedes Jahr neue Erfolge verbucht. Zum fünften Mal fand die Messe bereits statt, in diesem Jahr zum zweiten Mal im Husumer Nordsee-Congress-Centrum. „Wir hatten knapp 2000 Besucher, die den Autokennzeichen zufolge aus ganz Schleswig-Holstein kamen“, zog Hansen zufrieden Bilanz. „Im Vergleich zum Vorjahr ist die Veranstaltung extrem gewachsen, es gab 77 Stände mit 86 Themen, die von 32 Vorträgen ergänzt wurden“, erklärt die Organisatorin. Eine Erfolgsgeschichte – vor allem, wenn man bedenkt, dass alles in einem kleinen Seminarraum mit sieben Ausstellern seinen Anfang nahm.

„Die große Bandbreite macht diese Messe aus“, antwortet Hansen auf die Frage, was das Erfolgsrezept sei. Es waren nicht nur Aussteller dabei, die auf körperlicher Ebene aktiv sind – wie ein Fitness-Studio und ein Physio-Therapeut. Auch das seelische Gleichgewicht stand im Mittelpunkt. Dazu gab es Informationen vom Kirchenkreis oder von Mediatoren. An Verkaufsständen konnten die Messebesucher Bücher, Schmuck, Kunstgegenstände oder Naturkosmetik erwerben. Überall herrschte reger Betrieb, es wurde gefragt, getestet und sich ausgetauscht. „Unter den Ausstellern gab es ein harmonisches Miteinander, bei dem eher nordfriesisch-bodenständige Vertreter wie Krankenkasse oder Buchverlag neben Anbietern, die mit Energien arbeiten, wie Schamanismus oder Quantenheilung, vertreten sind“, so Hansen. Das bewährte Programm wurde ergänzt um etliche Coaching-Offerten, neu vertreten war der Selbsthilfegruppen-Bereich.

Von dem Ruf, eine reine „Frauenmesse“ zu sein und ein Nischen-Dasein zu führen, kann sich die Veranstaltung mittlerweile verabschieden – wie auch die wachsende Zahl männlicher Anbieter und Referenten zeigt. Die Vortrags-Themen waren breit gefächert, sie reichten von Engel-Botschaften bis hin zu Wissenswertem über die Wirbelsäule. „Die Besucher bilden einen Durchschnitt durch alle Bevölkerungsschichten, das ist total spannend. Wir erfahren hier eine sehr gute Resonanz“, sagte Ausstellerin Angelika Weinert von der Beratungsstelle Kibis. Auch Besucher Peter Berner war begeistert: „Es bietet sich hier eine gute Gelegenheit, sich im Bereich der Heilkunde Eindrücke zu verschaffen, wobei das Angebot der Messe von Jahr zu Jahr vielfältiger wird.“

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