zur Navigation springen

Serie: Neubaugebiete in Nordfriesland : Vom Dorfleben begeistert

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Seit einem Jahr wohnt Familie Berger in Ostenfeld. Sie hat ein Leben auf dem Lande dem in einer Stadt vorgezogen.

von
erstellt am 21.Sep.2014 | 18:00 Uhr

Viel Grün. Viel Rasen. Christian Berger läuft Stunde um Stunde seinem Benzinmäher hinterher. „Wir wollten gerne ein großes Grundstück“, betont der Vermessungstechniker. „Und das macht nun mal ein bisschen mehr Arbeit.“ Ein Traumgrundstück bedarf eben einer intensiveren Pflege.

Vor einem Jahr bezogen Christian (32) und Christina (31) Berger mit ihren Kindern Philipp (4) und Malte (1) ihr Eigenheim im Dr.-Feddersen-Weg in Ostenfeld. In einem Baugebiet, das bereits vor zehn Jahren erschlossen und nach und nach besiedelt wurde. „Unsere Nachbarn sind deshalb auch im Schnitt zehn Jahre älter“, sagt Christian Berger. „Die haben damals auch in unserem Alter gebaut.“

Vor kurzem feierten die Anwohner das zehnjährige Bestehen ihres Wohngebiets – ein großes Plakat gegenüber des Grundstücks der Bergers zeugt noch davon. „Ein schönes Fest und eine gute Nachbarschaft“, schwärmt das Ehepaar, dass sich ganz bewusst für Ostenfeld als Lebensmittelpunkt entschieden hat. „Es gibt hier alles, was wir brauchen“, sagt die Bauherrin. Spielkameraden für die Söhne, Kindertagesstätte, Grundschule und viele Freizeitangebote. Nicht zu vergessen, die Dinge des täglichen Bedarfs und die ärztliche Versorgung. „Wir fühlen uns hier richtig wohl“, sagt Christina Berger.

Obwohl das Ehepaar aus Husum kommt, hat es sich ganz bewusst für ein Leben auf dem Lande entschieden. „Ich habe früher mal in Wester-Ohrstedt gewohnt und war begeistert vom Leben in einem Dorf“, erzählt Christian Berger. Als irgendwann dann der Entschluss für einen Neubau gefallen war, war Ostenfeld die erste Wahl. „Allein schon wegen des Preises“, sagt der Bauherr. „In Husum zu bauen, ist ja wesentlich teurer.“

Ein Haus im Bungalow-Stil sollte es sein. Das stand für Christina und Christian Berger von Anfang an fest. Allein deswegen musste auch das Grundstück etwas größer als üblich sein. Sie entschieden sich für eine 1.240 Quadratmeter große Parzelle im Dr.-Feddersen-Weg. Dort verwirklichten sie sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden.

„Den Großteil der Arbeiten haben wir in Eigenleistung gemacht“, sagt Christian Berger. Die Planung, der Grundriss, die Gestaltung – all das haben die Bergers selbst in die Hand genommen. Neben dem Baustil hatte die Küche für das Ehepaar die höchste Priorität. „Sie ist der Lebensmittelpunkt des Hauses“, sagt der Bauherr. Eine Küchenzeile in U-Form sowie ein großer Esstisch für Kind und Kegeln finden Platz in dem 22 Quadratmeter großen Raum, dem sich im hinteren Bereich des Hauses ein großzügiger Wohnbereich anschließt. Bodentiefe Fenster- und Terrassenelemente sorgen für lichtdurchflutete Räume und Wohlfühlambiente.

Ein skandinavischer Einrichtungsstil prägt das Haus – weiße Füllungstüren, helle Bodenbeläge. Linoleum-Planken in Holz-Optik in allen Fluren und Wohnräumen, die Badezimmer gefliest und Teppichboden im Schlafzimmer.

Während das Schlafzimmer der Eltern im linken Bereich des Hauses angesiedelt ist, haben die Kinder auf der rechten Seite ihr Reich. Drei Kinderzimmer befinden sich dort. Jeweils eines für Philipp und Malte – und das dritte Zimmer für den Nachwuchs, den Christina Berger in den nächsten Monaten erwartet.

Geheizt wird das Haus mit Erdwärme. Und auch sonst haben die Bergers beim Bau auf Energieeinsparung geachtet – anfangen bei den mehrfach verglasten Fenstern und endend bei LED-Leuchten in sämtlichen Lampen.

Irgendwann soll das Haus noch einen schmucken Friesenwall erhalten. Doch der Schuppen, den Christian Berger derzeit hinterm Haus zimmert, hat Vorrang. Außerdem muss der 32-Jährige ja noch den Rasen mähen – und da der Sommer noch lange nicht vorbei ist, muss er dies sicherlich öfter machen als ihm lieb ist.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen