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Neue Rektorin an Husumer Gymnasium : Vom Angebot der Schule überzeugt

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Renate Christiansen ist die neue Leiterin des Hermann-Tast-Gymnasiums. Die gebürtige Dithmarscherin wollte immer schon Lehrerin werden. Von Schleswig kommend löste sie Walter Fedders ab, der in den Ruhestand gegangen war.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 14:00 Uhr

„Mein Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten, damit sie gute Chancen in der Berufswelt haben“ , sagt Renate Christiansen. Und damit knüpft die neue Rektorin der Hermann-Tast-Schule (HTS) an das Ziel an, das ihr Vorgänger Walter Fedders bei seiner Verabschiedung als Maßstab für die Schule formuliert hat.

Für den Beruf der Lehrerin hatte sich die heute 49-jährige schon früh entschieden. „Ich bin eine Überzeugungstäterin“, sagt sie. „Schon mit 14 Jahren habe ich gewusst, dass ich einmal diese Laufbahn einschlagen werde.“ Früh war sie in der Jugendarbeit engagiert und konnte reichlich Erfahrung im Umgang mit jungen Menschen sammeln, hat zum Beispiel Freizeiten mit gestaltet und organisiert. Auch bot sie Nachhilfestunden an. „Ich hatte viel Freude daran, den Kindern etwas beizubringen, egal welchen Alters.“ Und bis heute hat sich an ihren Zielen nichts geändert, auch wenn die Bedingungen etwas anders geworden sind.

In Heide geboren, wuchs Renate Christiansen in Dithmarschen auf und machte 1984 das Abitur am Werner-Heisenberg-Gymnasium in Heide. Anschließend studierte sie in Kiel Latein und Geschichte, bevor sie ihr Referendariat in Kiel am Hans-Geiger-Gymnasium und an der Kieler Gelehrtenschule absolvierte. In Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern) begann dann ihre eigentliche Berufskarriere. Nach zwei Jahren kam sie zurück nach Schleswig-Holstein, und zwar zur Domschule in Schleswig. Bis zum Wechsel in die Storm-Stadt war sie in Schleswig als Lehrerin in den Fächern Latein, Geschichte und Religion tätig. Bis zuletzt war sie dort auch Koordinatorin für den Stundenplan und in Vertretung Mitglied der Schulleitung.

Warum sie sich für den Wechsel nach Husum entschied, hatte mehrere Gründe. „Zum einen war ich davon überzeugt, für die Leitung eines Gymnasiums geeignet zu sein.“ Zum anderen hatte die HTS mit ihren vielfältigen Lernmöglichkeiten sie begeistert. „Und ich wollte an eine Schule mit großem ländlichen Einzugsgebiet.“ Sie selbst musste als Kind ebenfalls mit dem Bus zur Schule fahren. Hinzu kam der altsprachliche Zweig mit Latein als erster Fremdsprache an der HTS. „Über dieses Angebot habe ich mich besonders gefreut.“ Aber auch die Fördermöglichkeiten – besonders die Begabtenförderung – hätten mit dafür gesorgt, sich für dieses Gymnasium zu entscheiden.

Jetzt, wo sie seit einigen Wochen im Husumer Schulbetrieb ist, gilt ihr Hauptaugenmerk dem Kennenlernen von Lehrern, Schülern und Eltern. Und dabei stellt sie eines klar: „Ich bin nicht hier angetreten, um die Schule umzukrempeln.“ Vielmehr möchte sie zusammen mit ihrem Lehrer-Team die HTS voranbringen. Derzeit pendelt sie zwar noch zwischen ihrem Wohnort Schleswig und ihrem neuen Arbeitsplatz. „Doch ich kann mir gut vorstellen, mich mit meinem Mann hier in Nordfriesland anzusiedeln.“

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