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Eine Gemeinde entwickelt sich : Viöl wird sich zur Großbaustelle

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Bauboom in Viöl: Die Bürger sind zur Namensfindung für ein neues Wohnquartier aufgerufen. Die Anlieger erhalten ein Mitspracherecht bei der geplanten Spielplatzgestaltung.

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erstellt am 13.Mai.2016 | 13:00 Uhr

Bautätigkeiten prägen derzeit das Bild der Gemeinde Viöl. So haben im Gewerbegebiet die Gründungsarbeiten für den Neubau der Meierei begonnen. Auch der Erweiterungsbau am Amtsgebäude ist nicht zu übersehen, und im Neubaugebiet wird ebenfalls rege gebaut. „Wir müssen uns demnächst damit beschäftigen, wo wir weitere bebaubare Flächen vorhalten können.“ Mit dieser erfreulichen Feststellung begann Armin Grünberg die jüngste Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde. Diesmal lud der Vorsitzende die Mitglieder ins Feuerwehrgerätehaus, in dessen Umfeld in naher Zukunft ebenfalls umfangreiche Bauarbeiten beginnen könnten. Auch am Standort des ehemaligen Autohauses im Westerende werde wohl bald ein Baukran auf eine weitere Baustelle hinweisen. Die Fläche ist bereits an einen Investor verkauft worden, bestätigte Bürgermeister Heinrich Jensen. „Nach unseren Vorstellungen könnten hier Wohnungen und Dienstleistungen angesiedelt werden“, so Jensen weiter. „Hier zeichnet sich etwas was Positives für unsere Gemeinde ab.“ Und die nächste große Bauaktivität steht unmittelbar bevor, wie Jensen in der Sitzung weiter erläuterte. Dabei geht es um das geplante Wohngebiet „Quartier Mitte“, worüber schon mehrmals beraten wurde.

„Hierfür müssen wir noch nach einem vernünftigen Namen suchen“, stellte der Bürgermeister klar. Vorschläge aus der Bevölkerung seien willkommen. Dabei handelt es sich um die Fläche südlich der Kirche, östlich des Feuerwehrgerätehauses sowie nördlich der Landesstraße 28. Im ersten Abschnitt sollen dort 16 bis 20 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 55 bis 80 Quadratmeter Größe entstehen. Die Erschließung wird über den Kirchenweg erfolgen. Potentielle Interessenten sollten sich daher mit ihren Wünschen direkt an den Investor Jens Jensen wenden, so der Hinweis des Bürgermeisters. Der Baubeginn könnte schon im kommenden Jahr erfolgen. Auch das Wohngebiet Sollwitter Chaussee kam in der Zusammenkunft im Gerätehaus zur Sprache. Dabei ging es um die Errichtung eines Spielplatzes. Einig war sich das Gremium darüber, dass bei der Planung den Grundstücksanliegern Gestaltungsmöglichkeiten eingeräumt werden sollten. Sogar eine Anliegerversammlung nach den Sommerferien wurde ins Gespräch gebracht. „Die Planungen sollten noch in diesem Jahr vorgenommen werden“, forderte Heinrich Schmidt-Durdaut. Die Umsetzung könnte dann im kommenden Jahr erfolgen. Diesem Vorschlag schlossen sich die Ausschussmitglieder an.

In diesem Zusammenhang ging der Bürgermeister auch auf die Bepflanzung der Siedlung ein. So sollten in den nach Baumarten benannten Straßen auch die entsprechenden Bäume gesetzt werden, forderte er.

Kahl sieht es derzeit am Markt aus, nachdem die Bäume auf der westlichen Seite entfernt wurden. Hintergrund dieser Maßnahme waren die Schäden, die durch das Wurzelwerk verursacht wurden. Nach kurzer Beratung einigte sich das Gremium darauf, weniger Bäume als bisher zu setzen, allerdings in einem größeren Abstand zu den Häusern. Diese Umgestaltung des Marktes soll noch in diesem Jahr realisiert werden, lautete am Ende die einhellige Meinung.

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