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Neues Löschfahrzeug : Viöl liegt in der höchsten Risikoklasse

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Feuerwehrbedarfsplan für Viöl wurde vom Wehrführer in der Gemeindevertreter-Sitzung vorgestellt. Der Ort ist wegen eines Seniorenheimes in die höchste Risikoklasse eingestuft. 2016 kommt ein neues Löschfahrzeug.

Einen breiten Raum nahm in der jüngsten Gemeindevertreter-Sitzung in Viöl der Feuerwehrbedarfsplan ein, den Wehrführer Michael Schultz den Gemeindevertretern vorstellte. „Der Plan enthält wichtige Angaben über die Gefährdungsanalyse und bildet die Grundlage für die Aufstellung und Ausrüstung der Feuerwehr“, erklärte Schultz. „Wenn es um Fördergelder geht, muss ein gültiger Bedarfsplan vorgelegt werden“, so Schultz. Die Gemeinde Viöl liege durch das Seniorenzentrum Landhuus in der höchsten Risikoklasse. „Mit unserem Bestand an Personal und Technik stehen wir gut da“, erläuterte Schultz. Doch was die Fahrzeuge angeht, so müsse in den nächsten Jahren nachgebessert werden. Schon im kommenden Jahr wird die Gemeinde ein neues Fahrzeug LF 10 zur Verfügung stellen, kündigte Bürgermeister Heinrich Jensen an. In den kommenden Jahren müssten weitere Fahrzeuge ausgetauscht werden. Auch einen Erweiterungs- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses brachte Schultz ins Gespräch. Doch dieses Projekt sei noch Zukunftsmusik.

Keine langen Diskussionen gab es bei der Genehmigung des Aufstellungsbeschlusses. Dies betraf die vierte Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans Nr. 4. Dabei geht es um die Erweiterung des Amtsgebäudes. Hierbei geht es um die Überplanung der Bereiche Volksbank und dem benachbarten Autohaus. „Derzeit ist ein Investor daran interessiert, Wohnungen und Dienstleistungen zu erstellen.“ Über die Gesamtplanung sollen die Einwohner frühzeitig informiert werden, stellte Bürgermeister Heinrich Jensen klar. Für die Erweiterung des Amtsgebäudes stellt die Gemeinde Viöl 100  000 Euro aus dem Finanztopf Zentralitätsmittel zur Verfügung.

Rückblickend ist die Schwimmbadsaison sehr gut verlaufen. Zwar sei ein Defizit zu verzeichnen, doch dies sei mit den umfangreichen und lohnenden Investitionsmaßnahmen zu begründen. „Das Freibad ist zwar ein Luxus, doch den wollen wir uns leisten“, stellte Jensen fest. Im Rahmen des Projektes Erneuerung Dorfzentrum soll die Ortsmitte im Westerende überplant werden, um neue Wohneinheiten zu schaffen, teilte Bauausschuss-Vorsitzender Armin Grünberg mit. Auch in der Straße Markt stünden umfangreiche Arbeiten an. Dort seien Wurzeln der Ahornbäume in die Kanalisation gewachsen. Zwar seien die Bäume im Vorjahr gekappt worden, doch nun müssten sie entfernt werden, um weitere Schäden zu vermeiden. „In absehbarer Zeit muss der Markt mit seinen Stellplätzen überplant und umgestaltet werden“, so Grünberg.

Sorgenfalten bereiten derzeit die beiden Sporthallen in Viöl und Ohrstedt. Wie Jörg Retzlaff vom Arbeitskreis Weiterentwicklung Schule berichtete, müsse in naher Zukunft was gemacht werden. So würden die Dachsanierungen rund 100  000 Euro kosten. „Eltern haben den Wunsch geäußert, die Betreuung der Schüler bis 15 Uhr, teilweise darüber hinaus zu ermöglichen“, so Retzlaff weiter. Darüber werde im Arbeitskreis Weiterentwicklung Schule intensiv nachgedacht.

Auch am Sportzentrum Muschen gibt es Bestrebungen, zu investieren. Der neue Sportplatz sei bei Nachbargemeinden und deren Sportvereinen sehr beliebt, doch gebe es keine Sanitäranlagen oder einen Kiosk. Jensen pocht auf ein Sportentwicklungskonzept. „Nur damit ist es möglich, Fördergelder zu erhalten.“ Dem stimmte der Gemeinderat zu.

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