Schwabstedter Traditionsfest : Vielfalt, Feierlaune und Feuerwerk

Buntes Treiben zwischen den Schaubuden des Marktes.
Buntes Treiben zwischen den Schaubuden des Marktes.

Der 131. Schwabstedter Pfingstmarkt begeistert mit traditionellen Höhepunkten.

shz.de von
22. Mai 2018, 08:00 Uhr

Die Mischung macht’s – das weiß jeder, der schon mal in eine Tüte Bonbons gegriffen hat. Nicht anders verhält es sich beim traditionellen Schwabstedter Pfingstmarkt, der nun zum 131. Male stattfand. Erneut war die lange „Bunte Meile“ Hauptanziehungspunkt und Treffpunkt von Binnen- und Buten-Schwabstedtern.

Im Vorjahr wurde das Fest mit einer über die Meile ziehenden Trommlergruppe aus Hattstedt eröffnet – dieses mal schwang sich der Gemeinde-Chef in einen Autoscooter und nahm die Eröffnung per Mikrofon und Lautsprecher von dort aus vor. Anschließend drehte er mit einem großen Pulk begeisterter Jugendlicher die Eröffnungsrunden.

Darüber hinaus wartete die Veranstaltung erneut mit einem vielfältigen Programm auf. Der Kunsthandwerker-Markt mit Ausstellern aus dem ganzen Land begeisterte die Besucher ebenso wie der „Jahrmarkt en miniature“, bei dem sich in abgedunkelten Räumen des Dr.-Hans-Meyer-Heimatmuseums alles dreht, blitzt und blinkt wie draußen auf der Bunten Meile.

Als Magnet erwies sich auch der große Flohmarkt, der sich am Pfingstsonntag über das Treenevorland erstreckte. Wer bei sommerlichen 20 Grad verschnaufen wollte, der hatte dazu im Treenehaus Gelegenheit. Dort hatte das DRK Räume in ein Café umgestaltet und für das leibliche Wohl gesorgt.

Am Sonnabend begeisterten Modellschiffe, die auf der Treene ihre Runden drehten. Wer mochte, durfte selbst die Fernsteuerung in die Hand nehmen.

Tradition hat auch das große Höhenfeuerwerk, das am Sonntagabend bei Dunkelheit startete. Neu dagegen war die Bühne auf dem Treenevorland, auf der die Band „Vilou“ von 19 bis 24 Uhr wechselweise mit DJ Marvin unterhielt. Am Montagmittag fuhren dann Oldtimer aus dem ganzen Land vor – Besucher konnten hier die ein oder andere Seltenheit bestaunen. Ein eher schlechtes Resümee zog die Feuerwehr für die Einhaltung der Verkehrsregeln: Insbesondere Motorradfahrer durchquerten das Ortszentrum wiederholt entgegen der Einbahnstraßenregelung. Und auch das halbseitige Parken zum Freilassen einer Rettungsgasse wurde von vielen Fahrzeughaltern vor allem in der Alten Dorfstraße missachtet.

Bewährt hat sich die bereits im Vorjahr erfolgte Ausweitung des Festes von zwei auf drei Tage. Insgesamt bestätigte der hohe Besucherzulauf: das Schwabstedter Groß-Event hat mittlerweile festen Bestand - „und wir werden alles daran setzen, dass das auch weiterhin so bleibt“, versicherte Bürgermeister Jürgen Meyer.

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