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Polizei zufrieden : Viel Lob für friedliche Lampiontage

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Darin waren sich alle Verantwortlichen einig: Das Friedrichstädter Stadtfest lief weitgehend reibungslos ab. So wurden weniger Betrunkene und Körperverletzungen registriert. Auch fiel weniger Müll an als in den Vorjahren.

Große Runde im Rathaussaal – und ausschließlich Lob: „Das Lampionfest 2014 war ein absolut schönes und friedliches Fest.“ Dementsprechend zügig brachte der erste stellvertretende Bürgermeister Björn Jensen die Nachbesprechung „über die Bühne“. Das schöne Sommerwetter trug sicherlich entscheidend dazu bei, dass gut 25.000 Besucher den Weg nach Friedrichstadt fanden.

Tourismus-Chefin Anke Stecher, unter deren Regie das Lampionfest, die vormaligen Friedrichstädter Festtage, jetzt in die zweite Runde gingen, sprach allen Beteiligten ihren großen Dank aus: „Ohne euch könnten wir dieses Fest nicht machen. “ In hohem Maße anerkennend äußerte sich Femke Postel vom Ordnungsamt: „Der Haupt-Festtag am Sonnabend verlief einfach vorbildlich.“ Doch so ganz reibungslos war es in der Nacht davor nicht abgegangen. Dass das so nicht wieder vorkommen wird, dafür werden nochmals verstärkte Anstrengungen unternommen. 15 Mal musste die Polizei ausrücken, wie Einsatzleiter Jan Peters berichtete. Vier Körperverletzungen wurden festgestellt. Von großem Vorteil war allerdings, dass die Rettungsdienste erstmalig bereits ab Freitag vor Ort waren.

Lob gab es von der Stadtfeuerwehr: Wehrführer Birger Thomsen attestierte den Fahrzeughaltern: „Es stand niemand im Weg. Wir kamen mit unseren großen Fahrzeugen überall gut durch.“ Die Wehr hatte die Innenstadt gleich mehrfach abgefahren.

Polizei-Oberkommissar Jan Peters: „Ich möchte hier einfach allen einmal Danke sagen. Es war ein schönes Fest. Eines mit sehr vielen Besuchern, bei dem es super gelaufen ist. Ich muss aber auch sagen: Von den Parkplätzen her sind wir an der Grenze angekommen. In diesem Sinne ist es erfreulich, dass viele unserer Besucher mit der Bahn gekommen sind.“ Supermärkte und Firmen im Gewerbegebiet hatten zusätzlich Flächen zur Verfügung gestellt. Auch hinsichtlich der Kontrollen seien die Ordnungskräfte an ihre Grenzen gekommen. Neben den Beamten waren vier Ordnungsamts-Mitarbeiter und vier Vertreter des Kreisjugendamtes im Einsatz. Die ersten Streifengänge fanden bereits ab 20 Uhr statt und trafen auf sehr große Zustimmung bei den Besuchern.

Und auch das hebt Polizei-Einsatzleiter Jan Peters hervor: „Die Stadt war nach einem Fest noch nie so sauber wie in diesem Jahr. Auch gab es wenige Betrunkene. Insgesamt ist positiv festzuhalten, dass es nicht so aggressiv war, wie wir es hier auch schon gesehen haben.“

Vizebürgermeister Björn Jensen: „Ich bin mir sicher, dass wir das Lampionfest 2015 in ähnlicher Art und Weise feiern können.“ Anke Stecher signalisierte die Fortführung bereits, machte auch deutlich: „Wir werden über einen Tagesdienst der Rettungskräfte am Sonntag nachdenken.“ Zu den Auflagen zählte auch der Einsatz von Security-Kräften: Einsatzleiter Marco Schramm vom Sicherheitsdienst zeigte sich mit dem friedlichen Ablauf sehr zufrieden – und erhielt Lob von der Polizei.

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