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Hoher Besuch in Mildstedt : Viel Lob für die Arbeiterwohlfahrt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Sozialministerin Kristin Alheit besuchte die 30. Mildstedter Ferienwoche. An dem Jubiläums-Fest nahmen auch der Landesvorsitzende Wolfgang Baasch und Landrat Dieter Harrsen teil.

Drei Sterne als Auszeichnung - oder lieber fünf? Verdient hätte der Familientag der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Mildstedt auf jeden Fall beides. Traditionell in die Awo-Ferienwoche eingebettet, bescherte er diesmal zudem hochrangige Gäste: Sozialministerin Kristin Alheit, Landrat Dieter Harrsen, der Awo-Landesvorsitzende Wolfgang Baasch, Mildstedts Ehrenbürgermeister Johannes Henkens (zugleich Awo-Ehrenvorsitzender) sowie Ehrenbürgermeister Klaus Hinrichs und Gemeindechef Bernd Heiber waren dabei. Einen besonderen Applaus gab es für die 26 jugendlichen Gruppenbetreuer. Dass – wie in allen Vorjahren – auch viele Besucher gekommen waren, versteht sich von selbst. 17 Firmen hatten mit großzügigen Geld- und Sachspenden dazu beigetragen, dass die 30. Ferienwoche wieder ein „Rundum-Erlebnis“ mit einem umfangreichen Programm werden konnte.

In seiner Ansprache ging der Vorsitzende Hans-Peter Henkens auf die Geschichte der Ferienwoche ein. Erstmals fand diese vom damaligen Awo-Vorsitzenden und seinerzeitigen Bürgermeister Johannes Henkens ins Leben gerufene Veranstaltung im Jahr 1985 statt, anfangs nahmen 20 Kinder teil. „Schon nach wenigen Jahren waren es 120 “, bilanzierte der heutige Vorsitzende erfreut. Aktuell machten 100 Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und 14 Jahren mit.

Ministerin Kristin Alheit war frühzeitig aus Kiel angereist und nahm sich Zeit. Sie ist selbst langjähriges Awo-Mitglied, wie sie sagte. Auch zum traditionellen Awo-Tanz ließ sie sich – ebenso wie Landrat Dieter Harrsen – nicht lange bitten und schwang mutig Arme und Hüften. „Danke, dass es so etwas Tolles in Schleswig-Holstein gibt“, lobte die Ministerin und bedauerte: „Schade, dass ich nicht noch bis zum Lagerfeuer-Abend bleiben kann.“ Landrat Dieter Harrsen bevorzugte Plattdeutsch und erklärte sinngemäß: „Um ein Kind zu erziehen, bedarf es der Mithilfe eines ganzen Dorfes. Das wird hier ausdrucksvoll gelebt.“

Der Landesvorsitzende Wolfgang Baasch verglich die Mitgliederzahlen von Mildstedt mit denen seiner Heimatstadt Lübeck: „In Mildstedt zählen wir bei 4000 Einwohnern 880 Mitglieder – in Lübeck müssten es in Bezug auf die Einwohnerzahl 40.000 sein. Es sind aber nur 700.“ Ohnehin ist Mildstedt bundesweit nach wie vor führend im Vergleich der Mitgliederzahl in Relation zur Einwohnerzahl. Der Ehrenvorsitzende Johannes Henkens freute sich: „Es hat mir auch diesmal wieder viel Spaß bereitet. Ich freue mich nun auf den 16. Januar 2016, denn da besteht unser Ortsverein 70 Jahre – und natürlich auf die nächste Ferienwoche.“ Der Landesvorsitzende sagte zur Jubiläumsfeier im nächsten Jahr großzügige Unterstützung zu. Bürgermeister Bernd Heiber, der mit dem Fahrrad vorgefahren war, zeigte sich hocherfreut: „Gestern waren ja alle zu Besuch bei mir. Es ist unglaublich, wie viele junge Menschen sich hier ehrenamtlich engagieren. Das ist ein Aushängeschild für Mildstedt.“

Neben Ansprachen, einem gemeinsamen Kaffeetrinken, Awo- und Zumba-Tanz hatten die jungen Teilnehmer auch eine Talentshow vorbereitet, auf der sie sich mutig und talentiert präsentierten. Dabei wurden folgende vordere Plätze belegt und mit Preisen belohnt: 1. Gruppe „Abba“ mit dem Titel „Mama Mia“. Es wirkten mit: Merit Büttner, Pia Clausen sowie Pascal Hoffmann und Luca Schumacher. Platz 2: Team „Akrobatik“ mit den „Glamour Girls“ – das sind Mia und Anne Pauls, Jolie Schröder, Lilli Rose Vierth, Selina Thomsen, Nele Bandholz und Samira Jacobsen. Platz 3: „Bauchtanzgruppe“ mit Nike Ewald, Alina Kritzle und Laura Lange.

Festes Versprechen des Awo-Vorsitzenden: „Keine Bange, auch im nächsten Jahr gibt es wieder eine Ferienwoche. Wir beginnen jetzt schon mal mit der Planung dafür.“

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