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Husumer Nachrichten

20. Oktober 2017 | 05:25 Uhr

Garding : Verstärkung benötigt

vom

Der Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt sucht ehrenamtliche Aufsichten für Ausstellungen.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 08:09 Uhr

Garding | "Wir wollen die Kultur auf ganz Eiderstedt zeigen, fördern, prägen und kenntlich machen." Der Vorsitzende des Fördervereins für Kunst und Kultur, Heinz-Peter Schultz, hatte nicht nur ein Anliegen. Anlässlich der Mitgliederversammlung sollte es vor allem einmal Zeit für persönliche Worte geben. Die Gelegenheit erwies sich als günstig, war doch die Resonanz mit mehr als 40 Mitgliedern überaus groß, und der Zeitpunkt für konstruktive Kritik der richtige.Tatsächlich zeigte sich bereits bei den Wahlen, dass das Engagement des Vorstandes im Begriff war, ein zumutbares Maß zu überschreiten. "Hauptamtlich-ehrenamtlich" lautete der lakonische Slogan der Mitglieder, und alle wussten, wovon die Rede war. Dennoch schlägt das Herz des Vorstandes so stark für die Kunst in der Region und dem damit verbundenen Kulturauftrag, dass er sich komplett neu zur Verfügung stellte. Neben dem ersten Vorsitzenden blieb es also bei Karen Seggelke als zweite Vorsitzende, Frauke Petersen (Beisitzerin), Carmen Leden (Kassenwart) und Werner Hajek (Schriftführer). Mit der ebenfalls einstimmig gewählten Karin Dreyer als neue Beisitzerin kam ein Lächeln auf die Gesichter, denn diese Position war seit längerer Zeit vakant gewesen. Mit den beiden neuen Revisoren Sibille Rehder und Monika Rathlev waren zwar alle Ämter vergeben, allerdings noch nicht alle Anliegen geklärt. Die Aufsichtsdamen, die sich regelmäßig einmal in der Woche für drei Stunden im Alten Rathaus engagieren, arbeiten ebenfalls ehrenamtlich, und es werde dort dringend Verstärkung benötigt.

Auf ein erfolgreiches Jahr mit sechs Ausstellungen und weit mehr als 2000 Besuchern blickte der Vorstand gern zurück. Zweimal öffneten viele Ateliers auf Eiderstedt ihre Türen. Schließlich kann sich auch die Zahl von mehr als 200 Vereinsmitgliedern durchaus sehen lassen.

Bei den "Kukis", den 20 Kunstkindern war die Aufregung groß und wird es wieder sein. Ihre Ausstellung war ein Erfolg und die Vorbereitungen für die nächste laufen auf Hochtouren. "Wir sind ein Förderverein für Kunst und Kultur, das zeigt sich auch darin, dass die Kinder im sozialen Sinne aufeinander zugeführt werden." Dieter Staacken bedankte sich dann beim Vorstand: "Ich freue mich, wie der Verein unter fünf so engagierten Menschen aufblüht."

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