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Bundesstraße 5 in Struckum : Verkehrsinsel soll Kinderweg sichern

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Täglich wurden durchschnittlich 24.000 Fahrzeuge auf der Bundesstraße 5 in Struckum gezählt. Im Sommer sind es laut Bürgermeister Andreas deutlich mehr. Daher baut die Gemeinde nun eine Insel zur Verkehrsberuhigung.

Schon seit Jahren ist Struckums Bürgermeister Andreas Petersen die mangelnde Verkehrssicherheit ein Dorn im Auge. Dazu zählt auch eine Bushaltestelle im Dorf. Sie befindet sich mitsamt Wartehäuschen kurz hinter der Abzweigung, die rechts nach Almdorf und Bohmstedt führt. Dort gibt es über die vielbefahrene Bundesstraße 5 keinerlei Überquerungshilfen. Vor allem für Schulkinder, die mittags von Husum kommend aus dem Bus steigen und auf die andere Straßenseite müssen, sei es ein gefährliches Abenteuer: „Das da noch nichts passiert ist“ merkt Petersen gewundert an. Eine Lösung war bisher auch nach vielen Gesprächen mit der Verkehrsaufsichtsbehörde beim Kreis und der zuständigen Straßenbauverwaltung in Flensburg nicht möglich gewesen. Für einen Zebrastreifen reichte das Verkehrsaufkommen nicht. Doch nun, so berichtete der Gemeinde-Chef in der jüngsten Gemeindevertretersitzung, werde nach der Verkehrsschau etwas passieren. „Es soll an der Stelle als Hilfe für Fußgänger zum Queren eine Mittelinsel errichtet werden. Dafür wird die relativ lange Linksabbiegespur von Nord nach Süd in Richtung Almdorf verkürzt. „Darüber bin ich sehr froh“, so Petersen.

Eine vom 18. bis 22. Januar erfolgte Zählung hatte durchschnittlich täglich 24  000 Fahrzeuge ergeben. „Das finde ich viel. Im Sommer ist die Zahl um ein vielfaches höher“, betonte der Bürgermeister. Baubeginn sei in Kürze.

Erfreut benachrichtigte Petersen, dass der Stromnetzbetreiber Tennet mitgeteilt hat, dass die 380-KV-Leitung nicht am Umspannwerk Breklum angedockt werden soll. Sie soll weit vor der Gemeindegrenze in Richtung Drelsdorf geführt werden, so dass Hausbesitzer im Ort nicht davon betroffen seien. Den sanierungsbedürftigen Kreuzweg im Außenbereich der Kommune wollen die anliegenden Windparks auf ihre Rechnung in Ordnung bringen lassen.

Ferner berichtete Petersen, dass die Tondern-Stiftung Bredstedt die Seniorenfahrten mit jeweils zehn Euro pro Teilnehmer unterstützen will. „Das hilft sehr. Unsere Fahrten werden mit mehr als 100 älteren Menschen immer gut angenommen“, so der Gemeinde-Chef. Derzeit leben 15 Flüchtlinge im Ort. „Es gibt keine Probleme. Die Menschen werden integriert. Beim letzten Dorffest haben sie aktiv mitgemacht“, so Petersen. Schließlich fasste der Gemeinderat jeweils einstimmige Beschlüsse: Bebauungsplan Nr. 16 wird als Mischgebiet aufgestellt und das Planungsbüro Jappsen, Todt und Bahnsen beauftragt. Planungsziel sei es, ortsansässigen Firmen die Möglichkeit zu bieten, sich weiter zu entwickeln, so Petersen. Grünes Licht gab es auch für die Beteiligung am Regionalen Knickschutzprogramm, speziell für das Baugebiet Nr. 15, Kortland. „Eine bessere Chance auf eine 100-prozentige Förderung gibt es nicht“, kommentierte Petersen. Die Untere Naturschutzbehörde habe bereits positiv reagiert. Das günstigste Angebot mit 15  000 Euro erhielt den Zuschlag.








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