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Street-Food-Festival in Husum : Verjüngungskur für die Husumer Hafentage

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Street-Food und bekanntere Bands: Das größte Volksfest an der Westküste wartet mit neuem Konzept rund um das Rathaus auf.

von
erstellt am 10.Jun.2017 | 10:15 Uhr

Die 36. Husumer Hafentage sollen jünger werden. Eine Neuerung in diesem Jahr: Auf dem Areal am Rathaus findet in diesem Jahr ein Street-Food-Festival mit rund 20 Ausstellern statt. So sollen vom
2. bis 6. August wieder mehr junge Leute in die Storm-Stadt gelockt werden. Auch das musikalische Programm auf der dortigen Bühne auf der Slipanlage wird dem U-50-Trend angepasst.

Street-Food-Festivals, bei denen verschiedene Gastronomen kulinarisch hochwertige Snacks aus aller Herren Länder aus ihren Wagen heraus verkaufen, sind seit ein paar Jahren auch in Deutschland Trend und finden in Schleswig-Holstein unter anderem in Kiel oder Flensburg statt.

Andre Cardell, der einstige Betreiber des Clubs, organisiert das Festival gemeinsam mit den Husumern Martin Freese und Alex Müller (Alex Kitchen). Die drei sind davon überzeugt, dass die Husumer Hafentage dringend ein verjüngendes Element – und besseres Essen – bräuchten. „Ich bin total optimistisch, dass die Husumer dieses Angebot annehmen. Das zeigt mir allein die Tatsache, dass unsere Facebook-Seite schon über 2500 Interessenten hat“, sagt Cardell. „Außerdem hören wir von wirklich vielen Leuten, dass sie froh sind, dass sich endlich etwas Neues tut.“

Aufgefahren werden sollen am Rathaus unter anderem Süßkartoffel-Spaghetti, hawaiianisch-sri-lankisches Essen, Pulled Pork, Frozen Joghurt und Kaffeespezialitäten.

Neben den Food-Trucks wird auch das Musikkonzept auf der Slipanlage verändert: „Für ein junges Publikum gab es bisher auf den Hafentagen fast gar nichts“, meint Cardell. „Wir wollten weg von den Top-40- und Coverbands.“ Vor dem Rathaus werden nun neben anderen Lions Head, Chefboss und jeden Tag Silvester spielen.

Nicht nur auf der Bühne ändert sich also einiges, auch die Bühne selbst wird in diesem Jahr anders stehen: „Ich fand es immer schade, dass sie den Blick aufs Wasser versperrt“, erklärt Cardell. Deshalb wird dieser Blick nun frei gemacht und die Bühne vor der Glasfassade des Rathauses stehen. Insgesamt soll der gesamte Bereich rund um das Verwaltungsgebäude einen „urbaneren Charakter“ erhalten.

Messe-Chef Peter Becker, der in diesem Jahr zum zweiten Mal für die Hafentage verantwortlich zeichnet, ist angetan: „Wir hoffen, dass das Areal am Rathaus dadurch eine neue Qualität erhält.“ Zudem sei es dringend notwendig, dass die Hafentage mehr für junge Leute bieten: „Als Vater weiß ich, dass die Jugendlichen heute die Hafentage nicht mehr unbedingt besuchen. Das muss sich ändern.“ Auch er zeigt sich optimistisch, dass dies mit Hilfe des neuen Essens- und Musikkonzepts klappen wird und rechnet mit „rappelvollen“ fünf Feier-Tagen.

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