Husumer Ortsteil : Verjüngte Vertretung nimmt Kurs

Die neue Vertretung: Heiko Bieber, Hartmut Fündling, Harald Ewert, Stefan Henningsen, Isabell Thomas, Bernd Lübbe, Jan Rybiczka und Hermann Wichmann (v.l.). Nicht auf dem Foto sind Mona Jacobsen und Christian Schmidt.
Die neue Vertretung: Heiko Bieber, Hartmut Fündling, Harald Ewert, Stefan Henningsen, Isabell Thomas, Bernd Lübbe, Jan Rybiczka und Hermann Wichmann (v.l.). Nicht auf dem Foto sind Mona Jacobsen und Christian Schmidt.

Die frisch gewählte Schobüller Vetretung will Themen mit neuem Schwung angehen.

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23. Juni 2018, 12:07 Uhr

Schobüll verjüngt sich. Das spiegelt sich nicht zuletzt in der Zusammensetzung der Schobüller Vertretung wieder. Zwar geben die „älteren Semester“ im Ortsteil noch immer den Ton an. Doch die Jüngeren rücken nach. Und dass einige von ihnen Bereitschaft zeigen, sich kommunalpolitisch zu engagieren, trifft natürlich auch bei den Älteren im Rat auf Zustimmung.

Bei vergangenen Vertreter-Wahlen sah Zuversicht noch anders aus, blickt die Vorsitzende zurück: „Da haben wir die vorgesehenen Kandidaten nicht einmal zusammenbekommen.“ Umso erfreuter war auch Isabell Thomas, dass diesmal sogar mehr Leute auf der Kandidatenliste standen als Plätze zu vergeben waren. Unter ihnen – und auch in diesem Punkt fühlte sich Thomas ermuntert – gleich mehrere Jüngere.

Zum Wahlleiter wurde Bürgermeister Uwe Schmitz ernannt. Für einen Kandidaten und seine Fraktionskollegen im Stadtverordnetenkollegium, Birgitt Encke und Christian Czock, endeten die Wahlen mit einer herben Enttäuschung: Hans-Jörg Thauer (CDU) konnte gerade einmal acht Stimmen auf sich vereinigen und wird der Schobüller Vertretung in Zukunft nicht mehr angehören.

Das Gremium besteht künftig aus folgenden Personen: Heiko Bieber (37 Stimmen), Harald Ewert (31), Hartmut Fündling (29), Stefan Henningsen (29), Mona Jacobsen (31), Bernd Lübbe (23), Jan Rybiczka (29), Christian Schmidt (23), Isabell Thomas (36) und Hermann Wichmann (25).

Ein Thema, das die Vertretung schon lange beschäftigt und mit dem sie sich auch künftig wird befassen müssen, ist die Bauleitplanung (wir berichteten). Dabei geht es vor allem um Privatgrundstücke, aber auch um solche, die öffentlich genutzt werden. So wurde in der Schobüller Vertretung natürlich auch das Freibad angesprochen. Ihm sei bewusst, dass das Bad seinen Zenit überschritten habe, räumte Uwe Schmitz ein und versprach seitens der Stadt die „unsortierten Eigentumsverhältnisse“ zu klären. Danach müsse man schauen, ob es sinnreich sei, das Schwimmbad eins zu eins zu ersetzen oder einen möglichen Neubau mit touristischen Perspektiven zu verknüpfen.

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