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Husumer Nachrichten

23. Oktober 2017 | 10:54 Uhr

Ahrenshöft : Veränderte Bestattungskultur

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Weniger Erdbestattungen, mehr Urnengräber: Die Gemeinde überlegt, wie sie darauf reagieren kann.

von
erstellt am 12.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Entgegen einer weitläufigen Meinung sei die Gemeinde für die Friedhofskultur zuständig, erklärte Bürgermeister Manfred Peters in seinem Bericht in der jüngsten Gemeindevertreter-Sitzung. Und bei dem Thema Beerdigungen zeichne sich ein Wandel ab, so Peters. Immer mehr Menschen ließen sich einäschern, die Erdbestattungen gingen zurück, nur wenige große Gräber würden noch benötigt. Der Grund sei häufig, dass man Angehörigen nicht die Pflege aufbürden wolle und diese auch immer weniger dazu bereit seien. Die Folge: Die Kirche nehme weniger ein. Das Defizit betrage derzeit 4.800 Euro, diese Summe habe man aus den Rücklagen ausgleichen können. „Das geht noch einmal“, so der Bürgermeister, „dann ist die Gemeinde in der Pflicht.“ Zu bedenken seien auch die laufenden Kosten. Alleine die Sanierung eines Weges über die gesamte Friedhofsfläche schlage mit etwa 1.900 Euro zu Buche. Zu überlegen sei, eventuell zu einem späteren Zeitpunkt die Friedhofsfläche zu verkleinern. Die Thematik geht nun in die Ausschüsse.

Die Malerarbeiten im Feuerwehrgerätehaus wurden von einem Fachmann durchgeführt. Die Kosten betrugen 2.000 Euro. Bürgermeister Manfred Peters: „Die Gelegenheit war günstig, wir hätten das selber nicht leisten können.“

Eine Temposchwelle im Kirchensteig wird es nicht geben. Peters: „Bei der Besichtigung während der Verkehrsschau wurde uns aus Sicherheitsgrünen davon abgeraten.“

Ein Lob für ihre Umsichtigkeit gab es für die Gemeindearbeiter. Sie hatten eigenständig die Bushaltestelle verschönert.

Erstellt wird in der Gemeinde derzeit eine Liste mit den tatsächlich in der Gemeinde lebenden Hunden.

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