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Poggenburgstraße in Husum : Uwe Paulsen hofft auf schnelle Umsetzung des B-Plans

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Grundstücksbesitzer Uwe Paulsen erklärt, wie das Gelände des ehemaligen Autohauses Husum künftig aussehen soll.

von
erstellt am 18.Okt.2017 | 06:00 Uhr

Für die einen ist es ein gordischer Knoten, der endlich durchschlagen worden ist, für die anderen die verpasste Chance, endlich neuen, bezahlbaren Wohnraum in Husum zu schaffen: Zum politischen Beschluss, den Eigentümer des Grundstückes des ehemaligen Autohauses Husum aus der Pflicht zu nehmen, dort auch Sozialwohnraum zu schaffen, teilen sich die Meinungen. Nachdem sich die Politik in der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses mit knapper Mehrheit dazu entschlossen hatte, eben jene Quote aus dem B-Plan zu streichen, konnte Grundstückseigentümer Uwe Paulsen seiner Freude über diesen Beschluss noch nicht so recht Ausdruck verleihen.

Dies möchte er nun offenbar in einem schriftlichen Statement nachholen. Darin erklärt er, er freue sich über die Entscheidung und äußert sich noch einmal zur 20-Prozent-Quote: „In den vergangenen Jahren wurde für keinen privaten Bauherrn in der Stadt eine solche Vorgabe beschlossen. Selbst bei der gemeinnützigen Gewoba hat man in derselben Ausschusssitzung am 11. Oktober einstimmig darauf verzichtet“, so Paulsen weiter. Er hoffe, dass Bürger und Politiker seine „persönliche Bewertung zum Thema Gleichbehandlung verstehen. Damit möchte ich die Vergangenheit abschließen“.

Nun würden sein Architekt und seine Familie bei allen Planungen „eng mit dem Bauamt zusammen arbeiten, damit alles reibungslos und schnell ablaufen kann“. Dabei würden „kreative Kritik und Verbesserungsvorschläge“ Berücksichtigung finden, verspricht Paulsen – kann sich aber anschließend eine kleine Spitze doch nicht verkneifen: „Ich hoffe, dass nun der Bebauungsplan ebenso zügig erstellt werden kann wie für das Einkaufszentrum.“ Dann könne aus seiner Sicht recht schnell mit der Baumaßnahme begonnen werden. Rund 60 Eigentumswohnungen soll es auf dem Grundstück geben (siehe Zeichnung). „An der Poggenburgstraße selbst ist eine Randbebauung geplant. Dort sollen dann gewerbliche Räume und noch zusätzliche Wohneinheiten entstehen“, heißt es von Paulsen.

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