Ziel: der modernste Stand : Umbau zum Wohle der Patienten

Auch Arbeiten in luftiger Höhe stehen an bei umfangreichen Bauarbeiten in der Kreisklinik in Husum: So wird das Funktionsgebäude aufgestockt.
Auch Arbeiten in luftiger Höhe stehen an bei umfangreichen Bauarbeiten in der Kreisklinik in Husum: So wird das Funktionsgebäude aufgestockt.

Investitionen in Höhe von 13,4 Millionen Euro stehen für die Husumer Kreisklinik an. Insbesondere der Operationsbereich und die Intensivstation sollen bis zum Sommer 2015 erneuert werden.

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21. November 2013, 12:00 Uhr

Nicht zu übersehen sind die Baumaßnahmen an der Kreisklinik in Husum. Investiert werden insgesamt 13,4 Millionen Euro, vom Land Schleswig-Holstein kommen 10,9 Millionen Euro.

„Dies ist der vierte Anbau in zehn Jahren“, erklärt Birgit Klauder, Projektmanagerin des Kreisklinikums Nordfriesland mit insgesamt vier Standorten. So ein umfangreicher Bau ist naturgemäß mit Lärm verbunden. Klauder: „Wir haben mit den Firmen vereinbart, dass die lärmintensive Arbeit – wenn möglich – nachmittags durchgeführt wird.“

Wenn im Sommer 2015 die gesamte Maßnahme, die insbesondere den Operationsbereich und die Intensivstation betrifft, abgeschlossen ist, gibt es sowohl für Patienten als für Mitarbeiter „viele und große Erleichterungen“. „Der Operationsbereich ist zwar nach 40 Jahren immer noch sicher und hygienisch einwandfrei, aber nicht mehr auf dem modernsten Stand“, berichtet Klauder. Die Operationssäle seien viel zu klein, um auf die neueste Technik umgestellt zu werden. Auch hätten sich die organisatorischen Abläufe zwischenzeitlich erheblich verändert.

Zurzeit ist die OP-Abteilung im zweiten und die Intensivstation im vierten Stock untergebracht. Künftig werden beide Abteilungen im zweiten Stockwerk zu finden sein. Damit fallen zeitintensive Fahrten mit dem Aufzug weg.

Im laufenden ersten Bauabschnitt wird das vorhandene Funktionsgebäude mit Notfallaufnahme, Labor und Endoskopie aufgestockt, um Platz für den neuen OP-Bereich zu schaffen. Ein Kubus zur statischen Verstärkung des bestehenden Gebäudes muss laut neuer „Windnorm“ errichtet werden. „Husum mit nur wenigen Kilometern von der Küste entfernt, liegt in der höchsten Windklasse“, erläutert Birgit Klauder.„Es geht gut voran. Wir befinden uns im vorgegebenen Zeitfenster“, so ihre Einschätzung. Im Sommer des nächsten Jahres steht der Umzug der alten OP-Abteilung in den zweiten Stock des neuen Gebäudeteiles im Terminkalender.

In einem zweiten Bauabschnitt wird der alte Operationsbereich im zweiten Stockwerk zur Intensivabteilung und „Intermediate Care“ umgebaut. Dort sollen dann Patienten behandelt werden, die eine stärkere Überwachung benötigen, jedoch nicht mehr auf die Intensivstation gehören.

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