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Vorbereitungszeit von einem Jahr : Um 2.15 Uhr wird der Alarm ausgelöst

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Zugunglück auf dem Hindenburgdamm: 600 Rettungskräfte verschiedener Hilfsorganisationen üben in der Nacht den Ernstfall. Es wird die größte Übung dieser Art, die es bisher landesweit gegeben hat.

Es wird die größte Rettungsübung werden, die bisher in Schleswig-Holstein stattgefunden hat: In der Nacht zu Sonntag (1.) werden 600 Rettungskräfte aus verschiedenen Organisationen üben, was zu tun ist, wenn auf dem Hindenburgdamm vor Sylt ein Personenzug verunglückt. Zweck der Übung ist es, das „Einsatzkonzept für Notfälle am Hindenburgdamm“ auf Herz und Nieren zu testen.

Aufgrund der komplexen Anforderungen dauerte die Vorbereitung zu dieser Übung mehr als ein Jahr. In der Nacht zu Sonntag wird ein Zug mit 80 realistisch geschminkten Verletztendarstellern auf dem Hindenburgdamm fünf Kilometer vor Sylt „verunglücken“ und auf Rettungskräfte von Rettungsdienst, Feuerwehren, Bundespolizei, THW, DRK, DLRG und anderen Organisationen warten. Um 2.15 Uhr wird der Einsatz ausgelöst und die Feuerwehren sowie die Rettungsdienste auf Sylt und dem Festland sowie zahlreiche weitere Organisationen alarmiert. Da dies „im Realbetrieb“ erfolgt, werden mitten in der Nacht zum Sonntag um etwa 2.15 Uhr in den Gemeinden Klixbüll, Stedesand, Uphusum, Braderup, Achtrup, Stadum, Sprakebüll und Morsum die Sirenen ausgelöst werden. Um sieben Uhr morgens soll dann die Übung beendet sein.

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erstellt am 02.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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