Familienbildungsstätte in Husum : Übergangs-Leiterin für ein Jahr

 Vertretung geregelt: Adelheit Marcinczyk (links) mit Heike Bayer und Volker Schümann, dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes.
Vertretung geregelt: Adelheit Marcinczyk (links) mit Heike Bayer und Volker Schümann, dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes.

Weil Heike Bayer in den Mutterschutz geht, übernimmt Adelheit Marcinczyk am 1. Februar die Leitung der Familienbildungsstätte. Nicht die einzige Veränderung in der Husumer Einrichtung.

shz.de von
14. Januar 2015, 14:30 Uhr

Im Sommer vergangenen Jahres ist die Evangelische Familienbildungsstätte (FBS) in der Woldsenstraße energetisch saniert worden. In der vom Diakonischen Werk Husum getragenen Einrichtung
ist vieles neu: Küche, Fenster, Elektrik und Heizung. Kurz vor dem Jahreswechsel konnte der erste Sanierungsabschnitt fertiggestellt werden und wird, wie es in einer Pressemitteilung der FBS dazu weiter heißt, von den Nutzerinnen und Nutzern sehr gut aufgenommen.

Nun steht eine weitere Veränderung an: Heike Bayer, seit 2012 Geschäftsleiterin für die Bereiche Evangelische Familienbildung, Mehrgenerationenhaus und Qualifizierung, verabschiedet sich in den Mutterschutz mit anschließender Elternzeit. In den vergangenen zweieinhalb Jahren lagen ihr die Weiterentwicklung des Geschäftsbereiches mit beispielsweise der Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems mit Zertifizierung, der Konzeptionierung neuer Angebote und Maßnahmen sowie die Überarbeitung der Öffentlichkeitsarbeit besonders am Herzen.

Vom 1. Februar an wird Adelheit Marcinczyk die Vertretung in Bayers Elternzeit übernehmen und unter anderem den zweiten Sanierungsabschnitt in Angriff nehmen. Marcinczyk freut sich auf ihre neue Aufgabe in der FBS und die enge Zusammenarbeit mit engagierten Menschen vor Ort. Sie bringt mit ihren Erfahrungen in Bezug auf die kommunale Daseinsvorsorge und Quartiersmanagement neues Wissen mit in die Arbeit der FBS und das Mehrgenerationenhaus.

„Es tut gut zu wissen, dass der Bereich in guten Händen ist“, so Bayer – dieser Einschätzung schließt sich Geschäftsführer Volker Schümann an.

Nicht nur äußerlich hat sich in der FBS etwas getan. 2014 hat die Landesregierung die Entwicklung von Familienzentren auf den Weg gebracht. Die FBS hat sich gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Südtondern und dem Evangelischen Kita-Werk Nordfriesland an dem Interessensbekundungs-Verfahren beteiligt und für den Sozialraum Husum und Mitte den Zuschlag zur Entwicklung von Familienzentren erhalten. Idee ist, dass nicht „ein“ Familienzentrum mit vier Wänden und einem Dach entwickelt wird, sondern dass die bestehenden Angebote im Sinne einer Verbesserung der sozialen Infrastruktur besser vernetzt und aufeinander abgestimmt werden. 2014 wurde der Bereich Qualifizierungsmaßnahmen weiter ausgebaut, so dass in diesem Jahr drei Qualifizierungsmaßnahmen im Auftrag des Kreises Nordfrieslands im und durch das Mehrgenerationenhaus umgesetzt werden: Café 50 plus, Gesundheitsförderung 50 plus und Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Auch die Weiterentwicklung des Mehrgenerationenhauses und die Sicherung der Angebote wird ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit 2015 sein. Darüber hinaus werden die Angebote der FBS unter die Lupe genommen und die Inhalte und Konzepte dem Bedarf und den Wünschen der Eltern angepasst. Dazu werden die Kursleiterinnen intern auf diese Veränderungen vorbereitet – per Fortbildung und Supervision.

Ein spannendes Jahr mit vielen neuen und alten Themen, Projekten und Herausforderungen liegt vor Marcinczyk. Bayer wird Anfang 2016 mit Erfahrungen aus ihrem eignen kleinen Familienleben in die FBS zurückkehren und Marcinczyk dann einen anderen Bereich im Diakonischen Werk Husum übernehmen.

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