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Sportverein ausgezeichnet : TSV Hattstedt gewinnt ersten Preis in Berlin

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Bundesministerium und Sportbund zeichneten in Berlin Vereine aus, die Projekte gegen Gewalt an Frauen anbieten. Der TSV gewann mit seinem Projekt „Starke Frauen – Selbstvertrauen für Frauen und Mädchen mit Behinderung“.

shz.de von
erstellt am 01.Dez.2015 | 18:24 Uhr

Der Vorsitzende des TSV Hattstedt strahlte. „Ich bin mal wieder mächtig stolz auf unsere Übungsleiter und unseren TSV“, äußerte sich gestern Thorsten Schulze. Am Montag wurden in Berlin Sportvereine ausgezeichnet, die Projekte gegen Gewalt an Frauen fördern und aktiv anbieten. Im Wettbewerb „Starke Netze gegen Gewalt!“ hat der Verein mit seinem Projekt „Starke Frauen – Selbstvertrauen für Frauen und Mädchen mit Behinderung“ den ersten Preis gewonnen.

Zweiter wurde der Taekwondo-Verein Seoul Marburg, einen Platz vor dem Karateverein Zanshin-Siegerland. Gemeinsam verliehen das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Berlin die mit insgesamt 10  000 Euro dotierten Preise. Sie würdigten damit das Engagement im Kampf gegen Gewalt an Frauen auf lokaler Ebene. DOSB-Vizepräsidentin Petra Tzschoppe übergab gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Elke Ferner und mit Schirmherrin Regina Halmich den mit 5000 Euro dotierten ersten Preis an den TSV Hattstedt. Durch die Selbstverteidigungskurse für Frauen mit und ohne Behinderung trauten sich die Teilnehmerinnen, aktiv zu werden und aus der Opferrolle zu gehen. Sie sammelten Mut, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit und eröffneten sich so bessere Lebensperspektiven. An der Kooperation wirken der Weiße Ring, die Lebenshilfe Husum sowie die Arche Unterstütztes Wohnen Husum mit.

Petra Tzschoppe zeigte sich von der Arbeit der Hattstedter sehr angetan. „Wie unser erster Preisträger zeigt, gilt dies in besonderer Weise für gefährdete Mädchen und Frauen mit Behinderung.“ Die ehemalige Boxerin Regina Halmich betonte, dass es ihr ein besonderes Anliegen sei, dass die tagtägliche Arbeit in den Sportvereinen auch gewürdigt werde. „Ich stelle mich hinter diese Aktion und rufe noch mehr Vereine auf, mitzumachen und ihr Engagement sichtbar zu machen.“

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