Spaß bei der Arbeit : Trotz Stress den Humor nicht verlieren

Diese beiden haben offenbar auch Spaß bei der Arbeit – und die befragten Husumer sowieso.
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Diese beiden haben offenbar auch Spaß bei der Arbeit – und die befragten Husumer sowieso.

Am Sonntag ist der Spaß-bei-der-Arbeit-Tag: Grund für eine Umfrage unter Husumer Arbeitnehmern.

shz.de von
27. Januar 2018, 17:00 Uhr

Jedes Jahr am 28. Januar ist der Spaß-bei-der-Arbeit-Tag. Da steht man dann zur Abwechslung mal gleich mit dem richtigen Fuß auf, ist völlig ausgeschlafen und geht voller Elan ans Werk, um einen großartigen Job zu machen – auch, wenn der Tag wie dieses Jahr auf einen Sonntag fällt. Oder? Wir haben nachgefragt.

„Wir sind jeden Tag gut gelaunt“, sagen die Bäckereifachverkäuferinnen Martina Molsen und Anja Bothe. „Alle Kollegen sind lustig und es wird viel gelacht.“ In der Saison von Ostern bis Oktober sei die Arbeit recht stressig. „Aber wir sind ein hochmotiviertes Team und versuchen, auch dann unseren Humor nicht zu verlieren.“ Um Spaß bei der Arbeit finden zu können, müsse man gut zusammen arbeiten – und nette Chefs haben, sind sich die beiden einig.

Und nette Kunden haben, findet Fabian Skibba, Kellner im „Tripoli“. „Die bereiten mir viel Spaß bei der Arbeit.“ Was ihm noch mehr Spaß machen würde: „Wenn hier nicht jeden Tag dieselbe Musik gespielt werden würde, sondern es ein wenig Abwechslung gebe.“

Die Kunden – beziehungsweise in diesem Fall die Gäste – sind auch für Katja Ruffert und Florian Hansen vom Thomas-Hotel ein wichtiger Spaß-Faktor: „Zufriedene Gäste machen uns glücklich.“ Und die gute Zusammenarbeit auch, denn „wir sind ein sehr junges Team“.

Spaß-bei-der-Arbeit-Tag? „Für uns ist jeder Tag gleich“, meint Deniz Kücükaras vom Istanbul-Dönertreff. Nein, halt: „Bei den Hafentagen haben wir besonders viel Spaß gehabt – es war schönes Wetter, wir hatten viel zu tun und das Geschäft lief gut.“

„Spaß“ bei der Arbeit hatte „Schwan“-Apotheker Volker Artikus schon ein paar Tage vorher: „Da wurde Zement von der Shopping-Center-Baustelle nebenan in die Abwasserrohre gepresst – und damit lief bei uns gar nichts mehr.“ In einer Apotheke gebe es traurige wie schöne Tage: „Wenn wir hören, dass jemand schwer erkrankt ist, ist das traurig. Aber wenn sich ein Kunde dank unserer Medikamente von seiner Krankheit erholt hat, ist das schön – und das zu hören macht natürlich besonderen Spaß.“

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