Feuerwehr in Alarmbereitschaft : Trockenheit wird zur Gefahr

Der Böschungsbrand nahe Koldenbüttel wurde schnell unter Kontrolle gebracht.
Der Böschungsbrand nahe Koldenbüttel wurde schnell unter Kontrolle gebracht.

Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert Großbrände in Koldenbüttel und Sollwitt.

shz.de von
17. Juli 2018, 17:41 Uhr

Böschungsbrand an der Westküsten-Bahnlinie: Am Montagabend musste die Feuerwehr Koldenbüttel mit 14 Einsatzkräften ausrücken, um ein Feuer in Höhe Mertens Hof (Kilometer 148,9) zu bekämpfen. Eine Dorfbewohnerin hatte gegen 19 Uhr den Brand entdeckt und Wehrführer Volker Schlotfeld alarmiert. Die zentrale Rettungsstelle in Harrislee löste daraufhin Alarm aus und informierte die Leitstelle der Bahn. Auf eine Sperrung der wichtigen Bahnlinie konnte verzichtet werden, die Züge durchfuhren den Bereich mit verminderter Geschwindigkeit. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer, das sich auf einer Länge von 40 Metern ausgebreitet hatte, mit Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug zügig unter Kontrolle. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.

Auch in Sollwitt (Ortsteil Pobüll) kam es am Montag zu einem Flächenbrand, zu dem die Wehren Sollwitt-Pobüll und Viöl gerufen wurden. Ein Knick stand im Flammen. Auf der einen Seite befand sich eine Rinderherde, auf der anderen hatte sich das Feuer bereits in Richtung eines Silage-Silos ausgebreitet. Durch das schnelle Eingreifen der insgesamt
35 Einsatzkräfte konnte größerer Schaden verhindert werden.

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