zur Navigation springen

Beliebtes Urlaubsziel : Traumergebnis für St. Peter-Ording

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

2,23 Millionen Übernachtungen zählte der Badeort im vergangenen Jahr. Deutliche Zuwächse wurden in der Nebensaison erreicht.

Nicht nur im Sommer ist St. Peter-Ording ein attraktiver Urlaubsort. Der weite Strand, die Ruhe und die gute Luft locken auch im Frühjahr, Herbst und Winter immer mehr Gäste in den Badeort. Das zeigt die Statistik der Tourismus-Zentrale (TZ). Das vergangene Jahr bescherte St. Peter-Ording ein Rekordergebnis. 2,23 Millionen Übernachtungen wurden gezählt, rund 230.000 mehr als im Vorjahr. Und damit auch mehr als im Durchschnitt der Jahre seit 2002. Da waren es immer um die zwei Millionen. Doch die Statistik zeigt auch, dass der Gast nicht mehr so viel Zeit im Badeort verbringt. Denn es sind mehr Personen, die für die Übernachtungen sorgen. Waren es in der Vergangenheit im Durchschnitt 210.000 Ankünfte, wurden 2013 schon gut 293.000 und 2014 rund 332.000 gezählt. „Das zeigt, was unser Ort leisten muss, um ein solch hohes Übernachtungsergebnis zu erzielen“, betont Tourismus-Direktor Rainer Balsmeier. Der Erfolg beruhe auf drei Säulen: einer attraktiven Infrastruktur, rund 50 Millionen Euro wurden in St. Peter-Ording allein an öffentlichen Mitteln in den vergangenen Jahren investiert, dann ein wirkungsvolles Marketing sowohl von der TZ als auch von den einzelnen Quartiersanbietern, sofern sie ein eigenes Marketing betreiben, und drittens die einzelnen Unterkünfte müssen so gestaltet sein, dass sie den Ansprüchen der Gäste genügen. Im Ort gibt es laut Balsmeier 16.900 Betten insgesamt, davon 12.800 in Ferienwohnungen und -häusern sowie 1900 in Hotels. „Das Gesamtpaket aus den drei Säulen im Ort ist gut.“

Eine starke Steigerung bei den Übernachtungen im vergangenen Jahr erreichten sowohl die Campingplätze mit 13,47 Prozent, die Hotels mit 14,44 sowie die Jugendunterkünfte mit 14,57 Prozent. An absoluten Zahlen sind es gut 139.000. 360.200 sowie 90.393 Übernachtungen. Spitzenreiter bleiben aber die Ferienwohnungen und -häuser mit 1,15 Millionen, sie legten aber nur um 3,04 Prozent zu. „Der Zuwachs ist aber sicherlich auch dem exorbitant guten Wetter von März bis November zu verdanken“, sagt Balsmeier, abgesehen von den verregneten zwei Wochen im August. In den 18 Jahren, in denen er in St. Peter-Ording lebe, habe es noch nie so lange so gutes Wetter gegeben.

Doch am stärksten hat St. Peter-Ording in der Nebensaison zugelegt, die Zahl der Übernachtungen macht immerhin gut ein Viertel am Gesamtergebnis aus. Der November lieferte dabei mit 21,37 Prozent Zuwachs den Topwert vor Dezember (19,67) und Januar (17,50). Das könnte ein Indiz dafür sein, dass ein entsprechendes Angebot mit kurzen Aufenthalten in Hotels gut angenommen werde, so Balsmeier. Darauf deute auch hin, dass der Anteil der Gäste aus Schleswig-Holstein und Hamburg mit zusammen 23,1 Prozent etwas höher liege als der Spitzenwert aus Nordrhein-Westfalen (22,1). Einzig im Juli und im Mai gab es einen Rückgang bei den Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr, das sei wohl der Fußball-WM und der Sommerferien-Regelung sowie dem fehlenden Feiertag im Mai geschuldet. Doch Hauptferienmonat bleibe der August mit 20 Prozent. Die weitaus meisten Urlauber kommen übrigens aus Deutschland, nur 0,4 Prozent aus dem Ausland.

„Wir sollten unser Augenmerk auf die Nebensaison legen und auch in den Ferienwohnungen kürzere Aufenthalte anbieten. Und wir sollten die Steigerung der Infrastruktur im Blick behalten, um auf dem hohen Niveau zu bleiben“, so der Tourismus-Direktor.

 

 

 

 

zur Startseite

von
erstellt am 31.Mär.2015 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen