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Fußball in St. Peter-Ording : Trainieren mit dem Ex-Profi

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der ehemalige Profi von Schalke 04, Klaus Fischer, zeigt Kindern in St. Peter-Ording, wie man Fußball spielt. Er ist einer der Gast-Trainer in Herbert Krohns Fußball-Camp.

Auch in diesem Jahr veranstaltet Herbert Krohn das jährliche Fußball-Camp in St. Peter-Ording. Bereits seit 29 Jahren kommen im Sommer jeweils 30 Kinder pro Woche in den Urlaubsort, um dort zu trainieren. Jede Woche ist auch ein Ex-Fußball-Profi als Trainer eingeladen. Einer von ihnen war der Ex-Nationalspieler Klaus Fischer. Der 67-Jährige macht das schon seit rund 16 Jahren. „Ich komme immer wieder gerne hierher. Grund sind der Strand, die frische Luft und natürlich die netten Menschen“, sagt der ehemalige Schalke-04-Spieler.

Die wichtigsten fünf fußballerischen Aspekte sind für ihn: Laufen mit Ball, Ball stoppen, sauberes Passspiel, den Kopf hochnehmen und Kondition.

Das Training ist vor allem spielerisch ausgelegt: Dribbeln, passen, Torschuss, und am Ende der Trainingseinheit gibt es immer ein Spiel, darauf freuen sich die Kinder am meisten.

Herbert Krohn war jahrelang bei der Bundeswehr tätig, von klein auf hat er Fußball gespielt. Mit dem Camp in St. Peter-Ording möchte er beides verbinden: den Sport und die Menschenführung. „Disziplin ist für den Mannschaftssport sehr wichtig“, ist Krohn überzeugt. Zu den erzieherischen Maßnahmen im Camp zählen richtiges Benehmen bei Tisch sowie das eigene Zimmer ordentlich und sauber halten. Im Fokus steht aber vor allem der Spaß.

In zwei Gruppen werden die Teilnehmer eingeteilt. Eine Gruppe von acht bis elf Jahre, die andere von 13 bis 16 Jahren. „Es gibt aber auch Ausnahmen, die schon 18 Jahre alt sind“, sagt Krohn. Wenn sie noch älter werden, fangen manche von ihnen als Betreuer im Camp an.

Die Kinder sind im Campus-Nordsee-Gästehaus untergebracht. Manche von ihnen kehren jeden Sommer zurück. „Wir sind kein Fußball-Camp für besondere Talente. Es ist wichtig, dass es gute Kinder sind“, betont Krohn. Er habe auch schon Kinder wieder nach Hause geschickt, die sich nicht an die Regeln gehalten haben.

Die Jungen und Mädchen kommen aus ganz Deutschland, manchmal auch aus anderen Ländern. So wie in dieser Woche. „Wir haben zwei Spanier und drei Schweizer mit an Bord“, freut sich Herbert Krohn.

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erstellt am 10.Aug.2017 | 11:30 Uhr

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