Zum neunten Mal in Husum : Tolle Resonanz auf Schlossvergnügen

Ausgelassen tobte der Nachwuchs in der Hüpfburg herum, die am Sonnabend im Schlosshof aufgebaut war.
Ausgelassen tobte der Nachwuchs in der Hüpfburg herum, die am Sonnabend im Schlosshof aufgebaut war.

Spiel, Spaß, Theater, Musik und mehr: Ein buntes Familien-Programm und schönes Wetter – diese Kombination lockte rund 1000 Gäste zum neunten Schlossvergnügen.

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01. Juni 2015, 09:30 Uhr

Jubel, Trubel, Heiterkeit – das neunte Schlossvergnügen am Sonnabend (30. Mai) war ein voller Erfolg. „Wir sind mit der Resonanz auf das Fest mehr als zufrieden, denn wir hatten wesentlich mehr Besucher als im vergangenen Jahr“, freute sich denn auch Nathalie Gerstle. Nach Schätzung der Kulturmanagerin des Kreises waren es wohl an die 1000 Gäste – „und das trotz zahlreicher Parallel-Veranstaltungen“. Die musikalischen Darbietungen, Führungen, Puppenspiele, Lesungen und weiteren Angebote wie ein Büchertisch des Kreisarchivs seien, ebenso wie das Programm im Schlosshof für Kinder mit einer Hüpfburg und Geschicklichkeitsspielen, sehr gut angenommen worden. „Das lag sicherlich nicht zuletzt an dem tollen Wetter, das laut Vorhersage eigentlich sehr viel schlechter hätte sein sollen“, so Gerstle.

Groß sei das öffentliche Interesse beispielsweise an zwei szenischen Spielen der Theatergruppe „5plus1“ gewesen, bei denen es um die Frauen ging, die einst im Schloss vor Husum lebten, sowie am „Csárdás-Projekt, an dem an die 100 Kinder aus sieben verschiedenen Musikschul-Kursen teilnahmen. Ebenfalls gut angenommen worden seien die Kunststücke des Zauberers und Gauklers Samuel Fleps sowie die Schlossrallye für Kinder oder die Instrumentenrallye in den Unterrichtsräumen der Kreismusikschule.

„Wir möchten mit dem Husumer Schlossvergnügen ein niedrigschwelliges Angebot für die ganze Familie machen, weswegen wir auch keinen Eintritt nehmen“, erklärte Gerstle. „Deshalb freuen wir uns über die langjährige finanzielle Unterstützung der Nospa-Kulturstiftung.“ Veranstaltet wird das Fest von der Stiftung Nordfriesland in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Nordfriesland, dem Museumsverbund Nordfriesland, dem Pole-Poppenspäler-Förderkreis, dem Schlosscafé, dem Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk sowie dem Kreisarchiv Nordfriesland.

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