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Wahrzeichen verschwunden : Tönninger Sturmflutpfahl – ein Opfer der Witterung

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Gut 20 Jahre lang zierte der Sturmflut-Pfahl den Tönninger Hafen. Nun musste ein Teil entfernt werden. Er war morsch geworden und bedeutete eine Gefahr für die Schifffahrt.

von
erstellt am 01.Mär.2015 | 16:00 Uhr

Was ist mit dem Sturmflutpfahl, fragen sich viele Tönninger und Besucher der Stadt angesichts des traurigen Holzstumpfs an der Kaimauer des Hafens. Dreiste Souvenirjäger waren jedenfalls nicht am Werk. Ein Blick auf und in den Pfahl genügt, um der Sache auf den Grund zu gehen – das Holz ist ziemlich morsch. Nordseeluft, Regen und Schnee haben an ihm genagt. Daher hatte der zuständige Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN), Husum, angeordnet, dass der obere Teil abgesägt wird. „Wir müssen an unsere Verkehrssicherungspflicht gegenüber Sportboot- und Kutterfahrern denken“, sagte LKN-Pressesprecher Hendrik Brunckhorst auf Anfrage. Wie die Sturmflutmarke ersetzt werden kann, darüber will das LKN mit der Stadt Tönning sprechen. Er wurde im Zuge der Hafenmauersanierung 1993 aufgestellt und Anfang 1994 eingeweiht. Die Idee, mit diesem Pfahl an die Sturmfluten und ihre Höhen zu erinnern, hatte die damalige Vorsitzende der Gesellschaft für Tönninger Stadtgeschichte, Christiane Witte, und der Vorstand.

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