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Tönninger Spielplatz im Herbst wieder nutzbar

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erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Tönning | Die Themen der ersten beiden städtischen Ausschüsse, die nach der Sommerpause tagten, unterschieden sich nur unwesentlich - im Haupt- wie im Bauausschuss von Tönning standen Baumaßnahmen im Mittelpunkt. Besonders die Erneuerung der Spiel geräte am Badestrand nahm viel Raum ein, da immer wieder Proteste aus der Bevölkerung zu vernehmen waren (wir berichteten). Dazu sagte Bürgermeister Frank Haß: "Aufgrund regelmäßiger Kontrollen wurde das Risiko der Spielgeräte am Strand rechtzeitig erkannt. Die Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität, und in dem Moment, wo mir ein Prüfer Sicherheitsmängel anzeigt, werde ich auch in Zukunft jedes Spielgerät sofort abbauen lassen." In beiden Ausschüssen wurde diese Stellungnahme begrüßt.

Matthias Hasse (Bauleitplanung Tönning) stellte die vorgesehenen Geräte mit Zeichnungen vor. So wird es wieder eine Seilbahn geben, diesmal aber separat aufgebaut, dann ein Kombi-Gerät mit bis zu 20 Spielmöglichkeiten, einen Balanzier-Balken, ein Schaukelboot und eine Steh-Schaukel. Zudem wird ein weiteres Kombinations-Spielgerät für kleinere Kinder nahe dem Wasserspielplatz errichtet. "Alle Geräte sind von pädagogischem Fachpersonal als wertvoll eingestuft worden", so Haß weiter. "Sie bieten Spielmöglichkeiten für Kinder im Alter von zwei bis 14 Jahren." Es wird mit Kosten in Höhe von 40 000 Euro gerechnet, und wenn die Lieferung zügig erfolgt, könnten die neuen Geräte in diesen Herbstferien schon genutzt werden. Möglicherweise wird sich derVerschönerungsverein Runder Tisch, der seit Jahrzehnten viel für die Stadt tut, an den Kosten beteiligen.

Weitere Baumaßnahmen sind die vollständige Sanierung des Weges auf dem Deich zwischen dem Hotel Fernsicht und Olversum, inklusive der dortigen Zugangsrampe sowie die Erneuerung der öffentlichen Toilette am Schlossgarten. Da im Winter alle Arbeiten im Deichbereich untersagt sind, soll noch in diesem Sommer mit der Sanierung des Deichweges begonnen werden. Das in die Jahre gekommene Toiletten-Häuschen wird abgerissen und durch eine moderne, selbstreinigende WC-Anlage noch in diesem Oktober ersetzt.

Für die Friedrichstädter Chaussee wurde ein Bebaungsplan aufgestellt, der den dortigen Sportplatz als Erweiter-ungsgebiet für Einzelhandelsgeschäfte ausweist (wir berichteten). Allerdings hat jetzt einer der Discounter, der dort bauen wollte, eine schriftliche Absage an die Stadt geschickt: Man habe sich mit dem Nachbar-Betrieb in der Dithmarscher Straße geeinigt und werde den dortigen Standplatz behalten. Dennoch laufen die Gespräche mit anderen Interessenten weiter, da in einigen Jahren wohl ein Frischemarkt in der Innen-stadt seinen Platz verlieren wird. Bürgermeister Haß möchte das Warenangebot aber erhalten wissen und setzt deshalb auf den neuen Standort Friedrichstädter Chaussee.

Im Hauptausschuss gab es noch einen überraschenden Besuch: Da interne haushaltsrechtliche Belange zu klären waren, kam Landrat Dieter Harrsen mit zwei Mitarbeitern des Rechnungsprüfungsamtes spontan zur Sitzung. Die Besprechung selbst wurde aber nicht-öffentlich abgehalten.

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