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Tönnies-Kongress: Gesellschaft am Scheideweg

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erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Husum | Facebook und Internet sind kein Teufelswerk, das junge Leute davon abhält, selbstständig denken und handeln zu lernen. Die Sozialen Netzwerke sind weder Risiko noch Chance, sondern beides in einem. Auch die Printmedien sind nicht am Ende - und der Journalismus schon gar nicht. Sie werden nur neue Wege einschlagen, sich entscheiden müssen, wo ihre Kompetenzen liegen und worin sie ihre nur bedingt kalkulierbare Zukunft sehen. Mit dieser Quintessenz endete der erste Tag des achten Ferdinand-Tönnies-Symposiums im Nordsee-Congress-Centrum, der unter dem Obertitel "Wege zur Entscheidungsgesellschaft" stand. Organisiert von der Ferndinand-Tönnies-Gesellschaft, der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und dem Nordfriisk Instituut in Bredstedt spürten Wissenschaftler aus Deutschland und Österreich zwei Tage lang öffentlich der Frage nach, wie der Mensch in einer Welt, die immer nachhaltiger von seinem eigenen Tun geprägt wird, leben will, ja überleben kann. Im Mittelpunkt des ersten Tages, der wesentlich von Schülern des Oberstufenjahrgangs der Theodor-Storm-Schule mitgestaltet wurde, standen Kommunikation und Information, besonders das Verhältnis von Medien und Internet-Communities wie Facebook oder Twitter. Gestern ging es dann um Klimawandel und Energiewende sowie deren Auswirkungen und Probleme. Das Ferdinand-Tönnies-Symposium findet alle zwei Jahre in Husum statt (wir berichten noch).

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