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Nach Einbruchsserie : Tatverdächtiger festgenommen

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein 28-jähriger Husumer wird beschuldigt, wenigstens fünf Einbrüche verübt zu haben. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurde zahlreiches Diebesgut sichergestellt.

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erstellt am 17.Jun.2017 | 07:00 Uhr

Seit April beschäftigten insgesamt 15 Einbrüche in Husumer Schulen die Kriminalpolizei. Die Serie begann am 6./7. April und wurde am 15. Mai fortgesetzt. Der vorläufig letzte Einbruch datiert auf den 13./14. Juni (wir berichteten). Nicht zuletzt mit Hilfe der Husumer Nachrichten hoffte die Kripo auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Und tatsächlich gab es Anrufe, die die Beamten nach umfangreicher Ermittlungsarbeit auf die Spur eines 28-jährigen Husumers führten.

Am vergangenen Donnerstag wurde der Tatverdächtige, nach Polizeiangaben „einschlägig bekannte, drogenabhängige Mann“ dann durch zivile Kräfte der Polizeidirektion Flensburg in Husum festgenommen. Da den Ermittlern ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Flensburg vorlag, konnten sie im Anschluss auch gleich die Wohnung des Tatverdächtigen untersuchen.

Nach Auswertung des sichergestellten Diebesgutes sowie der Spurenlage können dem 28-Jährigen schon jetzt fünf Taten zugeordnet werden: der allererste Einbruch der Serie in die Rungholtschule vom 6./7. April sowie zwei weitere Einbrüche in die Gemeinschaftsschule Nord in der Zeit vom 5. bis zum 8. Mai und in die Berufsschule in der Hermann-Tast-Straße in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni. Ferner muss davon ausgegangen werden, dass der Mann für Einbrüche in die Husumer Klinik (2. bis 4. Juni) sowie in das Torhaus (6. Juni) verantwortlich war.

Bereits am 6. Juni hatte die Polizei einen 26-jährigen Einbrecher dingfest gemacht, den eine Polizeistreife bei einem Einbruchsversuch in die Berufliche Schule in der Herzog-Adolf-Straße überraschte. Zur selben Zeit war der jetzt verhaftete 28-jährige Husumer in das Torhaus eingedrungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg wurde der Tatverdächtige noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Es bestehe Wiederholungsgefahr, hieß es zur Begründung.

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