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Tatinger Mehrzweckhalle erhält Pellet-Heizung

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erstellt am 25.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Tating | Künftig wird die Tatinger Gemeindevertretung von nur zwei Ausschüssen unterstützt: dem Haupt- und Finanzausschuss sowie dem Planungsausschuss. Sie haben jeweils sieben Mitglieder. Das beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig in ihrer letzten Sitzung vor der Kommunalwahl. Der Haupt- und Finanzausschuss ist zuständig für die Finanzen, Grundstücksangelegenheiten, Steuern, Prüfung der Jahresrechnung, Anmietung und Anpachtung von Grundstücken und Gebäuden (bei nicht mehr als 1000 Euro Miet- oder Pachtzins), die Vergabe von Aufträgen sowie von Architekten- und Ingenieurleistungen bis zu einem Wert von 7500 Euro. Der Planungsausschuss kümmert sich um Bauleitplanungen, Straßen- und Wegebau, soziale Projekte sowie weitere allgemeine Vorhaben der Gemeinde. Geklärt wurde in der Sitzung auch das weitere Vorgehen in Sachen Friedhofsdefizit. Dem Vertragsentwurf zu weiteren Verhandlungen wurde grundsätzlich zugestimmt, mit folgenden Änderungen: Der Beirat soll auf sechs Personen erweitert werden, davon drei Vertreter der Kirche, zwei Vertreter der Gemeinde Tating und einer der Gemeinde Tümlauer-Koog. Letztere dürfen nicht dem Kirchenvorstand angehören. Die Kündigungsfrist soll verkürzt werden. Das Alt-Defizit soll zwischen Kirche und Gemeinden geteilt werden, Tatings Anteil beläuft sich auf 16 000 Euro. Das künftige Defizit für die Bedarfsflächen tragen die Gemeinden zu 100 Prozent, für die Überhangflächen zu 50 Prozent.

Außerdem ging es um die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle. Die Kosten für das Wärmedämmpaket (Pellet-Heizung, Fenster und Türen in Halle und Schule) belaufen sich auf rund 325 000 Euro brutto. Davon trägt die Gemeinde 65 085 Euro, der Zuschuss der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland beläuft sich auf 110 940 Euro, das sind 75 Prozent der Nettokosten. Über die Sanierung der Sanitärräume, für die kein Zuschuss genehmigt wurde, wird neu beraten.

Zum letzten Mal saßen die Gemeindevertreter in dieser Konstellation zusammen. Denn die WGT, die mit der SPD-Vertreterin und dem Vertreter der Grünen eine Fraktion gebildet hatte, tritt nicht wieder an. Die WGT löst sich auf. 40 Jahre war sie in der Gemeindepolitik aktiv. Auch SPD und Grüne gehen nicht wieder ins Rennen. Zur Wahl stehen morgen also nur die Vertreter von CDU und AWT.

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