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Mitreissender Rhythmus : Tanzen, was die Sohle hergibt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Eine Mädchengruppe präsentierte bei einer Abschlussveranstaltung in der Jens-Iwersen-Schule in Hattstedt das Ergebnis ihres Tanzprojektes. Zehn weitere Projekt-Ergebnisse konnten die Besucher in den Klassenräumen bewundern.

In heller Aufregung sind die Grundschüler der Jens-Iwersen-Schule Hattstedt. Gleich kommen Eltern, Großeltern und interessierte Gäste, um zu sehen, was sie in nur drei Tagen erarbeitet haben. Im Rahmen der Projekttage unter dem Motto „Lernen mit allen Sinnen, ich zeige Dir was Spaß macht“ ist im Team mit den Lehrerinnen sowie Müttern und Vätern einiges entstanden, was jetzt noch, kurz vor den Ostertagen, präsentiert werden soll. An elf Themen wurde klassenübergreifend gearbeitet, und jedes Kind durfte sich sein Projekt aussuchen.

„Drei tolle Tage liegen hinter uns. Die Schüler sind sehr kreativ gewesen und haben intensiv mitgemacht“, resümiert Schulleiterin Bärbel Ebsen. Man habe den Kindern vermitteln wollen, wie viel Freude das Lernen macht, wenn man mit Begeisterung bei der Sache ist. In den Klassenräumen haben die Mädchen und Jungen ihre Werke zu Projekten wie Schülerzeitung, Plastikmüll, Weltraum, Ostern, Bauen und Experimentieren, Papier- und Holz-Werkstatt und Häkeln säuberlich in Position gebracht. Schließlich sollen die Besucher nicht nur einen guten Überblick bekommen, sondern auch das eine oder andere zugunsten der jeweiligen Klassenkasse erwerben dürfen.

Und auch für Fragen sind die jungen Akteure gewappnet. Da treffen auch schon die ersten Eltern ein. Ein fröhliches Hallo schallt durch die Flure. Zunächst zieht das Show- und Actionprogramm die Gäste in die Aula. Regina Hansen hat in ihrem Dance- und Drum-Projekt mit einer kleinen Truppe eine Choreografie zu modernen Hits einstudiert. Rhythmisch bewegen sich die Tänzer in ihren Kostümen zur Musik und trommeln mit Sticks auf Bällen den Takt dazu. Viel Applaus ist ihr Lohn. Mutige Zuschauer dürfen zu guter Letzt sogar mitmachen.

„Das war richtig klasse, ich mag gerne tanzen“, sagt Hannah Hassold aus der vierten Klasse strahlend. Auch das Basteln von kleinen Trommeln habe ihr viel Spaß gemacht.

Schlag auf Schlag geht es weiter. In der Turnhalle startet ein Mädchen-Fußball-Match. Unter der Leitung des 13-jährigen Jugend-Trainers der JSG Arlewatt-Hattstedt, Martin Feddersen, haben zwölf junge Damen die Regeln gepaukt und den Umgang mit dem runden Leder geübt. Nicht minder erfreut sich das von einigen Schülern einstudierte Stabpuppenspiel großer Beliebtheit.

Die Pädagogin Karin Esrom-Lutz ist begeistert über ihre Schützlinge. Sie hat ihnen mit Unterstützung der Mütter Roswitha Glemser und Gabi Brodnicki das Häkeln beigebracht. Kunterbunte Mützen sind nach den Ideen der Kinder entstanden, und das in ganz kurzer Zeit. „Die Kinder sind sehr konzentriert bei der Sache gewesen“, bestätigen die Hobby-Häklerinnen unisono.

Beliebte Stationen für Besucher sind die Basteltische in den Werkstätten. Vom Vogelhaus bis hin zum bemalten Osterei ist vieles zu sehen. „Super, was die Schüler alles gebastelt haben. Ich habe mir Geschenkschachteln mitgenommen und für unseren Garten ein Vogelhaus“, berichtet die Hattstedterin Sonja Carstensen. In einem als Cafeteria eingerictheten Klassenraum haben Mütter ein Riesen-Kuchen-Buffet aufgebaut. „Das passt. Nach soviel Eindrücken brauchen wir jetzt eine Pause“, sagen sich viele Gäste.

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