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Ausstellung zu Ende : Szenenwechsel in der Halle

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Dort, wo zwei Monate lang Bilder und Skulpturen zu sehen waren, halten jetzt die Strandkörbe wieder Einzug. Die Ausstellung kam so gut an, dass im kommenden Jahr wieder eine an dieser Stelle organisiert werden soll.

„Beeindruckend, anregend, kreativ“ und „Typisch nordisch, eine schöne Location mit der passenden Kunst – vielen Dank für das Erlebnis“ oder „Eine wunderbare Nutzung dieses Ortes – und eine durchaus sehenswerte Ausstellung“ – so lauteten einige der vielen positiven Kommentare im Gästebuch der Kunstausstellung „Marschenland“ in der Strandkorbhalle Hungerhamm in Ording.

Mehr als 3500 Gäste hatten sie sich in den vergangenen zwei Monaten angeschaut, den Weg dorthin gefunden, wo schon bald wieder die Strandkörbe ihr Winterquartier finden werden..

Der Verein Kunstinitiative St. Peter-Ording (Kispo) hatte die Künstler Raimund Behrend aus Oldenswort, Karin Dreyer aus Vollerwiek, Thomas Freund aus Friedrichstadt, Gisela Mott-Dreizler aus Witzwort und Dieter Staacken aus Garding sowie den Kunstschmied Arne Prohn aus Almdorf gewinnen können. Sie gehören alle KunstKlima an, einer im Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt zusammengeschlossenen Gruppe von Künstlern der Halbinsel.

In der nun zu Ende gegangenen Ausstellung waren nicht nur Objekte zu sehen, die „Marschenland“ zum Thema hatten, sondern die zugleich einen besonderen Blick über beziehungsweise hinter den Horizont ermöglichten. So wirkten die mit der Hand mit Öl-Pastell-Kreide gemalten Bilder von Raimund Behrend in ihrer sanften Leuchtkraft besonders meditativ. Dieter Staacken erzeugte mit seinen in Absprengtechnik gemalten Eiderstedt-Bildern einen realistischen Eindruck von der Landschaft.

Die Bilder des Plein-air-Malers Thomas Freund hatten für den Besucher einen hohen Wiedererkennungswert, erschienen bekannt und zogen Kinder besonders an.

Ganz begeistert waren die Besucher von den ebenfalls unter freiem Himmel in nicht klassischer Aquarelltechnik gemalten sehr farbigen und auch dramatischen Bildern von Karin Dreyer. Bei Gisela Mott-Dreizler beeindruckten die verschiedenen, bei einem Bild eingesetzten anspruchsvollen Techniken und die hohe Güte der Gestaltung ihrer Bilder.


Geglückte Kooperation verschiedener Partner


 

In jedem Raum begegneten den Besuchern dazu die aus Stahl geschmiedeten und zum Thema passenden Skulpturen von Arne Prohn. Sie wirkten gar nicht statisch, sondern richtig lebendig.

Nicht nur die Besucher, auch die Künstler waren sehr angetan von der Zusammenstellung, von der Gesamtorganisation und ihrer Einbindung in die Konzeption sowie der geglückten Kooperation zwischen Partnern von Kispo, KunstKlima und Eiderstedter Kultursaison. Karin Dreyer beglückwünschte Thomas Bartram, den Kispo-Vorsitzenden als Ausrichter, zum Erfolg von „Marschenland“. Es ist die zweite Sommerausstellung in der Strandkorbhalle.

Nun sind die Bilder abgehängt. Die ersten Strandkörbe werden hier bald wieder ihren Platz haben. Aber im nächsten Sommer startet dann zum dritten Mal die Kunstausstellung in der Strandkorbhalle Hungerhamm.

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