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Wirtschaftsverbände : Symbolisch die Ketten sprengen

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Sechs Wirtschaftsverbände setzen gemeinsames Zeichen am Dockkoog: Tourismus soll endlich zum Wohle der Stadt entwickelt werden.

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2013 | 08:36 Uhr

Husum | Ein acht mal zwei Meter großes Banner mit der Aufschrift "Husum braucht neue Wege im Tourismus. Jetzt! Die Husumer Wirtschaft" ist am Nordsee-Hotel am Dockkoog angebracht worden. Initiiert haben diese Aktion sechs Wirtschaftsverbände - als da sind das Commerzium der Stadt Husum, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), der Husumer Handwerkerverein, die Husumer Wirtschaftsgesellschaft (HWG), die Interessengemeinschaft Gewerbegebiet Ost (IGO) und die Werbegemeinschaft Husum. "Wir möchten gemeinsam ein Zeichen setzen und gerne symbolisch die Ketten, in denen der Tourismus in Husum liegt, sprengen", erklärte Karl-Heinz Häuber vom Vorstand des Dehoga-Ortsverbandes Husum. Sein Verband sei beispielsweise von Anfang an für eine Umgestaltung des Dockkooges mit einer neuen Hotelanlage gewesen. "Das hier geplante Objekt würde einen neuen Gästekreis erschließen, ähnlich wie das Hotel ,Altes Gymnasium, wovon letzlich alle profitieren", ist er sich sicher.

"Ein Lob an die Politik dafür, dass sie beschlossen hat, dass sich hier grundsätzlich etwas ändern soll", erklärte HWG-Geschäftsführer Peter Becker. Weitere Hotelbetten würden Probleme mit Übernachtungskapazitäten beseitigen, die es für Teilnehmer von Veranstaltungen im Nordsee-Congress-Centrum gebe. "Mit weiteren Hotelbetten ließe sich Husums Profil als Standort für Kongresse und Messen weiter schärfen - das eröffnet uns und der Stadt ganz neue Möglichkeiten", erläuterte Becker.

"Wir haben uns beteiligt, weil Husum unserer Meinung nach neben den erneuerbaren Energien ein zweites Standbein braucht, und das sehen wir im Tourismus, wo wir doch ein Weltnaturerbe direkt vor der Haustür haben", sagte der Vorsitzende der IGO, Ole Singelmann.

"Seit Jahren steckt die Planung für einen touristischen Anziehungspunkt am Dockkoog fest, während zum Beispiel St. Peter-Ording immer größere Schritte macht und sein Potenzial als Destination ausbaut", machte Peter Cohrs, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Husum, deutlich. "Die Husumer Wirtschaft will den Tourismus bildlich von seinen Fesseln befreit sehen", ging er auf die Gestaltung des Banners ein. "Husum braucht ein tragfähiges Konzept zur Ansiedlung von Hotels - und zwar besser bald. Die Synergieeffekte des Tourismus’ blieben der Husumer Wirtschaft jetzt lange genug verschlossen", so Cohrs laut Pressemitteilung.

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