Feuerwehr im Einsatz : Sturm macht Arbeit

Dachpfannen hatte der Sturm von diesem Haus in Friedrichstadt auf die Straße geschleudert.
Dachpfannen hatte der Sturm von diesem Haus in Friedrichstadt auf die Straße geschleudert.

In Friedrichstadt, Seeth und Tönning mussten die Feuerwehren in der Sturmnacht ausrücken.

shz.de von
11. August 2018, 07:00 Uhr

Der Sturm in der Nacht zu Freitag (10. August) hielt auch die Feuerwehren in Friedrichstadt, Seeth und Tönning auf Trab. In Friedrichstadt setzte die Feuerwehr ihr Drehleiterfahrzeug ein, dabei musste diese aus Sicherheitsgründen wegen des starken Sturmes aber mit zusätzlichen Seilen gesichert werden. Grund des Einsatzes: Von einem Haus in der Prinzenstraße waren Dachpfannen in die Fußgängerzone gefallen. Bereits zuvor gab es Alarm für die Feuerwehr Seeth, die mit zwei Fahrzeugen zur Heuherberge ausrückte: Hier waren mehrere dicke Bäume umgestürzt ein. Ein Baum traf zudem ein Gebäude.

Die Alarmierungen in Tönning begannen um 20 Uhr – und gleich vier Einsätze in Folge verzeichnet die Feuerwehr. Zuerst mussten dicke Äste, die in bedrohlicher Lage hingen, an der Hochbohmer Chaussee entfernt werden. Nahtlos weiter ging es zum Parkplatz an der B 202 bei Kotzenbüll. Auch hier galt es, starke Äste zu entfernen. Hernach kam die Kettensäge in Olversum zum Einsatz. Und um 22.10 Uhr rückten die 27 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen zur B 5 aus. Hier hingen sehr große Äste der nahe der Anschlussstelle stehenden hohen Bäume auf die Fahrbahn. Streifenwagen sperrten die B 5 für eine Stunde. Mehrere Schwertransporte mussten eine Zwangspause einlegen. Um in zwölf Metern Höhe an die Äste zu gelangen, wurde der Kran von Tönnings Rüstwagen ausgefahren, dem größten in Schleswig-Holstein.

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