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Grenzbebauung möglich : Streit im Baugebiet beigelegt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Gemeindevertretung Oster-Ohrstedt gestattet nach längerer Diskussion die Grenzbebauung mit einer Garage. Über das Verbot hatte es im Baugebiet viel Ärger gegeben.

Zahlreiche Bauprojekte stehen in der Gemeinde Oster-Ohrstedt an. Dies war auch der Grund, warum Bürgermeister Michael Bartels die Gemeindevertreter nochmals zu einer Versammlung ins Dörpshus einlud. „Heute werden wir einige Bauvorhaben unter Dach und Fach bringen“, kündigte er selbstbewusst an.

Zum wiederholten Mal musste sich das Gremium mit dem Bebauungsplan Nr. sechs beschäftigen. Nach der jetzigen Bauregelung war die Grenzbebauung mit einer Garage nicht möglich, was bei einigen Bürgern Ärger auslöste. „Diesen Passus hätte man schon bei den ersten Planungen herausnehmen müssen“, lautete die Einschätzung des Bürgermeisters. Daher beschloss die Gemeindevertretung, diese Verordnung aus der Bauvorschrift zu nehmen. Hierfür muss jedoch, so will es das Gesetz, der Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren nochmals geändert werden.

Das Sondergebiet „SO Lager und Logistik“ für das Betriebsgelände der Firma team bau-energie im Grenzbereich der Gemeinden Oster-Ohrstedt und Ahrenviöl, entlang der Kreisstraße 79, lag den Gemeindevertretern zum wiederholten Mal auf dem Tisch. Nach Abwägung aller öffentlichen und privaten eingereichten Belange war es die Aufgabe des Gemeinderates, den geänderten Bebauungsplan als Satzung festzuschreiben. Da dieses Gebiet jedoch im Grenzbereich der beiden Gemeinden liegt, muss der Gemeinderat von Ahrenviöl den Satzungsbeschluss ebenfalls fassen. Einstimmig beschloss das Gremium den Satzungsbeschluss. Außerdem stimmte es auch geschlossen für den geänderten Flächennutzungsplan. „Stimmt die Gemeinde Ahrenviöl dem auch zu, wovon ich ausgehe, dann steht den Plänen der Firma Getränke Tadsen nichts mehr im Weg“, so der Bürgermeister.

In seinem Bericht ging Bartels auf das vergangene Jahr ein, insbesondere auf den Breitbandausbau. „Hierzu müssen wir zusammen mit weiteren amtsangehörigen Gemeinden einen Zweckverband gründen.“ Derzeit werde die konstituierende Sitzung des Verbandes vorbereitet. Dabei gehe es hauptsächlich darum, Fördergelder für den Breitbandausbau zu beantragen und zu sichern.

Auch der Frühlingsanfang wurde in der Sitzung ins Auge gefasst. So soll das Bike-Brennen wie schon in den vergangenen Jahren am Dörpshus stattfinden. Diese Möglichkeit habe sich bewährt und werde von der Bevölkerung gut angenommen, so Bartels.Am Schluss gab er noch eine Anregung mit auf dem Weg. „Bisher besuchen wir Einwohner an hohen Geburtstagen. Doch auch für Neugeborene sollten wir einen Willkommensgruß bereithalten.“

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