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Husumer Nachrichten

22. Oktober 2017 | 03:50 Uhr

Streifzug durch die Vergangenheit

vom

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

Folge 14 | Nun geht meine Zeitreise weiter in die Mauseberge und zum Friesenstadion, das ich noch heute bei jeder Reise in die Storm-Stadt aufsuche, um die Husumer SV dort spielen zu sehen. Ich schaue mich um und gehe auf den rechten Platz, der mal dem Verein Frisia Husum zugedacht gewesen war, während auf der linken Seite Husum 18 seine Heimat finden sollte. In Gedanke erlebe ich noch einmal die Stadioneinweihung mit. Es war ein heißer Tag, jener 28. Juni 1953, als sich 4000 erwartungsvolle Zuschauer im fahnengeschmückten Rund des Frisia-Platzes eingefunden hatten. Die rote Aschenbahn umrahmte das saftige Grün des Spielfeldes, als Husums damaliger Bürgermeister Georg Fiedler die Übergabe der Plätze an die beiden Vereine vollzog. Ich hatte diesen Tag herbeigefiebert und war enttäuscht, dass nicht mehr Zuschauer zur Einweihung im Rahmen der 350-Jahr-Feier erschienen waren. Aber wegen der Hitze waren wahrscheinlich ebenso viele draußen am Steindeich beim Baden. Den sportlichen Höhepunkt bildete ein Spiel zweier Oberliga-Mannschaften, nämlich des Eimsbüttler TV gegen Holstein Kiel, welches die Hamburger nach einem müden Kick mit 5:1 gewannen. Der eigentliche Fußballbetrieb im Friesenstadion wurde erst zwei oder drei Jahre nach der Einweihung aufgenommen.

Nach der Flucht aus Pommern kam Wolfgang Kirks mit Eltern und Geschwistern im Herbst 1945 nach Husum, wo die Familie bis 1953 wohnte. Was er hier als Jugendlicher erlebte, schildert er als "Streifzug in die Vergangenheit" in loser Folge bei einem fiktiven Gang durch die Stadt aus dem Blickwinkel der 40er und 50er Jahre.

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