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Stadtwerke und Bauamt Hand in Hand : Straßensanierung nach dem „Ein-Abwasch“-Prinzip

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Husumer Stadtwerke sanieren in den kommenden zwei Jahren in der Feldberg- und der Schückingstraße Leitungen – und die Bauverwaltung nutzt die Chance zum Komplett-Umbau.

Im Bereich der Feldberg- und Schückingstraße werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. Die Stadtwerke sanieren dort in den kommenden zwei Jahren ihre Leitungen. Alte Gasrohre sollen ausgetauscht und die maroden Kanäle für Regen und Schmutzwasser auf ein Trennsystem umgestellt werden. Angesichts des schlechten Zustands der beiden Straßen will das Tiefbauamt im Rathaus bei dieser Gelegenheit ebenfalls tätig werden. „Wir hängen uns ran“, erklärte Klaus Lorenzen gegenüber dem Bauausschuss – „das hat den Charme, dass wir in drei bis vier Jahren nicht nochmal in die Straßen rein müssen“. Der Experte erklärte dem Gremium das Vorhaben, über das danach auch auf einer Anliegerversammlung informiert wurde, im Detail.

Demnach macht die Feldbergstraße, die von den Stadtwerken im ersten Halbjahr 2014 geöffnet wird, den Anfang. Für das Tiefbauamt geht es dabei es um einen Ausbau, der 400 Meter umfasst. Status quo ist eine unebene Asphaltfläche, unterteilt in eine Fahrbahn und einen Gehweg, der eine x-beliebige Breite aufweist. Dort wird die Oberfläche aufgenommen – mit dem Ziel, ein gleichmäßiges Profil zu schaffen. Am Ende sollen die Straße fünfeinhalb und die Gehwege zwischen 1,95 und 1,45 Meter breit sein.

2015 steht dann die 265 Meter lange Schückingstraße mit ihrem 75-Meter-Stich auf der Agenda. Wegen der teilweisen Enge werde es dort schwierig, im Zuge des Komplett-Ausbaus gleichmäßige Gehwege zu schaffen, so Lorenzen: „Deshalb wollen wir niveaugleich bauen und einen Gehweg mit vier Zentimetern Bordhöhe schaffen – als Ausweichmöglichkeit für Autos im Begegnungsverkehr.“ Die asphaltierte Straße soll viereinhalb und die farblich abgesetzte Gehweg-Pflasterung anderthalb Meter breit werden. Nischen mit Bäumen dienen dazu, im Gesamtbild für Beruhigung zu sorgen. Im Zusammenhang mit der besagten Stichstraße ist eine vollständige Ausstattung mit Pflastersteinen geplant – „damit wir nicht immer Flickwerk haben, wenn etwas passiert“, so Lorenzen.

Beide Baumaßnahmen – das Projekt der Stadtwerke und die von der Verwaltung angestrebte Sanierung – werden zwar gemeinsam in Angriff genommen, aber getrennt abgerechnet. Was die städtische Initiative angeht, so werden beide Straßen im Paket ausgeschrieben. Als noch das Stichwort „schnelles Internet“ in die Runde geworfen wurde, versicherte Lorenzen: „Ich werde da ganz stark hinterher sein, dass im Zuge der Kanalarbeiten gleich Breitbandkabel mit reingelegt werden.“

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erstellt am 09.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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