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St. Peter-Ording : Straßenfest mit neuem Konzept

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Gemeinde und Veranstalter einigen sich auf Verkehrsregelung für Donnerstag im Dorf.

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 09:10 Uhr

ST. Peter-Ording | Für die Veranstaltungsreihe "Donnerstag im Dorf", die seit Jahren im Juli und August viele Besucher in den Ortsteil Dorf in St. Peter-Ording zieht, hat die Interessengemeinschaft Dorf auf Wunsch der Gemeinde ein Konzept geschrieben. Sie ist Veranstalter dieses abendlichen Straßenfestes. Das Papier war jetzt Thema in der Sitzung des Hauptausschusses der Gemeinde. So wird die Festmeile künftig bis zum Marktplatz reichen. Ferner werden an jedem Donnerstagabend acht Sicherheitskräfte über die Besucher wachen. Etliche Änderungen wird es in der Olsdorfer Straße geben. Sie soll für Kultur, Kunsthandwerk, regionale Produkte sowie Vereine und Verbände aus St. Peter-Ording reserviert werden. Die Kritikpunkte, die vom Verein Kulturtreff im Vorfeld angeführt worden waren, wurden ausgeräumt.

Sven Jacobsen vom Amt Eiderstedt legte ein erweitertes Parkverbots-Konzept vor, das während des "Donnerstags im Dorf" auch die Nebenstraßen einbezieht, denn die waren bisher oftmals dermaßen zugeparkt, dass die Rettungsdienste nicht hätten durchkommen können. Da es sich nur um ein temporäres Halteverbot handeln wird, beschlossen die Mitglieder einstimmig, Pfähle für die Schilder fest einzurichten und die Verkehrszeichen nach Bedarf zu montieren.

Auf der Tagesordnung stand ebenfalls, wie in vielen anderen Gemeinden Eiderstedts auch, der Vertragsabschluss für die künftige Trägerschaft der Friedhöfe. In St. Peter-Ording sind es gleich drei Gottesacker, die genutzt werden - in Ording, um die Kirche im Dorf und an der Straße Bövergeest. Das bisher aufgelaufene Defizit (Stichtag 31. Dezember 2010) beträgt 179 931 Euro, das sich Kirche und Gemeinde aber teilen, so dass für den Ort 89 900 Euro anfallen, wie Wolfgang Beushausen vom Amt Eiderstedt dem Gremium mitteilte. Er gilt inzwischen als Experte für die Verträge zwischen Gemeinden und Kirchenkreis und sorgt für die "Individualisierung" der Vereinbarungen, da in jedem Ort unterschiedliche Probleme anfallen. "Im Haushalt sind 65 000 Euro für die Friedhöfe eingestellt", so Bürgermeister Rainer Balsmeier. "Was nicht ganz reicht, es muss also nachgebessert werden. Wir behalten uns aber auch vor, eine weitere, gemeinsame Vermessung der Bedarfs- und Überhangflächen vorzunehmen." In Zukunft wird die Gemeinde für ihre drei Friedhöfe 57 925 Euro jährlich zu bezahlen haben. Das Gremium votierte mehrheitlich dafür, die Annahme des Vertrags der Gemeindevertretung zu empfehlen, die am Dienstag (21.) tagt.

Bürgermeister Rainer Balsmeier kündigte in seinem Bericht eine Verlängerung der Dünen-Therme-Schließung: Statt der vorgesehenen drei Wochen werden es nun fünf sein, und zwar im Zeitraum vom 18. November bis zum 20. Dezember. Aber er hatte auch eine sehr gute Nachricht dabei: "Der Jahresabschluss der Tourismus-Zentrale für 2012 wird zwar gerade noch geprüft, aber es sieht nach einem Überschuss aus, trotz der eher verregneten Saison. Es könnten da durchaus 500 000 Euro zusammenkommen."

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