Tiefe Löcher in Bredstedter Strasse : Stolperfallen in Breklum

Die Straßen in Breklum weisen teilweise tiefe Löcher auf.
Die Straßen in Breklum weisen teilweise tiefe Löcher auf.

Der Umwelt-, Flur- und Wegeausschuss der Gemeinde Breklum sieht an einigen Straßen in der Gemeinde dringenden Handlungsbedarf. Abhilfe soll nach dem Votum der Mitglieder durch Rasengittersteine geschaffen werden.

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24. Juni 2015, 15:30 Uhr

Hinaus in den kühlen Sommerabend hieß es für die Mitglieder des Umwelt-, Flur- und Wegeausschusses der Gemeinde Breklum, bevor die Sitzung in der Gaststätte Herrngabe fortgesetzt wurde. Der Vorsitzende Ernst-Georg Nommsen hatte sich einige Brennpunkte notiert. Vor Ort, so seine Motivation, könne sich jeder ein besseres Bild von der jeweiligen Situation machen.

So stellte das Gremium einmütig dringenden Handlungsbedarf an der Bredstedter Straße fest. Teilweise tiefe Löcher wurden auf dem Seitenstreifen festgestellt. „Wenn hier Fußgänger oder Radfahrer zu Fall kommen, dann ist der Bürgermeister haftungsrechtlich dran“, so der Vorsitzende. Abhilfe soll nach dem Votum der Mitglieder durch Rasengittersteine geschaffen werden. Dazu hatte Michael Duggen von der Bauabteilung des Amtes Mittleres Nordfriesland bereits Kostenvoranschläge hiesiger Unternehmer eingeholt. Den Zuschlag soll der günstigste Anbieter mit rund 10  000 Euro erhalten.

Auch der an gleicher Stelle befindliche Löschteich ist zurzeit nicht nutzbar. Zum einen gibt es eine undichte Stelle, zum anderen liegen an der Nordseite umgekippte Bäume im Wasser. Für deren Entfernung ist allerdings der Eigentümer des angrenzenden Grundstücks zuständig. Er soll vom Ordnungsamt angeschrieben, das Leck soll abgedichtet werden.

Auf der Ausgleichsfläche hinter dem Baugebiet 16 (am Geestrandweg) hatten die Gemeindearbeiter im Frühjahr marode Bäume gefällt, bleibende ausgelichtet und das Holz entfernt. Der auf der nördlichen Grenze zu einer Ackerlandfläche stehende und durchgerottete Holzzaun soll auf Gemeindekosten entfernt werden. Außerdem habe der Anlieger, so Nommsen, sein Einverständnis mit der Maßnahme signalisiert.

Bei der Besichtigung des Breklumer Koogsweges war deutlich ein Verschleiß der Asphaltdecke zu erkennen. „Wollen wir die knapp einen Kilometer lange Straße wie jedes Jahr für etwa 1000 Euro sanieren – oder sie für die Zukunft wassergebunden in Grand herstellen, wie es im Fehsholmer Weg der Fall ist?“, so die Frage des Vorsitzenden. Mitglied Bernhard Schweger antwortete direkt: „Wir sollten den Weg wie gehabt sanieren, weil er viel von Radlern genutzt wird. Auf Grand lässt es sich nicht gut fahren.“ Seiner Meinung schloss sich das Gremium mehrheitlich an. Im Rahmen der nächsten Wegeschau soll das mit dem Mitarbeiter des Kreises Nordfriesland besprochen werden.

Schließlich berichtete der Vorsitzende über den anstehenden Ausbau der Kirchenstraße. Der Planer ist mittlerweile beauftragt worden. Er rechnet mit Investitionskosten von rund 400  000 Euro. Die Hälfte davon soll mit Fördermitteln bezahlt und das Konzept in einer Anliegerversammlung vorgestellt werden. Ein Mitarbeiter der Finanzabteilung des Amtes wird dann Fragen zu Anliegerbeiträgen beantworten. Die Maßnahmen im Maadeweg sollen in der 28. Kalenderwoche starten, von der Küsterstraße bis zur Alten Dorfstraße in den Sommerferien.

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