Stimmabgabe im Container erledigt – Nordstrander nahmen es mit Humor

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24. September 2013, 00:33 Uhr

Aus der Not eine Tugend machte Nordstrands Bürgermeister Werner-Peter Paulsen. Weil das übliche Wahllokal kurzfristig nicht als Anlaufstelle für die Nordstander Wähler zur Verfügung stand, organisierte er kurzerhand einen Container. Der Unternehmer Oliver Wilhelm sponserte spontan einen Container. Udo Empen stellte seinen Hofplatz vor seiner Veranstaltungshalle 26 zur Verfügung, und die Bauhofmitarbeiter stellten das Wahllokal auf Rädern auf. „Das gab’s noch nie“, schmunzelte Günter Brauer. Er war der erste Wähler, der Punkt 8 Uhr Einlass begehrte. „Eine ideale Lösung, und Birgit Empen versorgt uns mit Essen und Getränken“, freute sich Wahlleiter Peter Christiansen. Er schob gemeinsam mit den Halligleuten Ruth Kruse und Gerd Walter Siefert die erste Schicht bis 13 Uhr. Nanchen Petersen vom benachbarten Moordeich freute sich über das unerwartete Wiedersehen mit den Lüttmoorern. Kritik übte sie dennoch: Sie hätte ihre Stimme lieber in einem ganz normalen Lokal abgegeben. Ihre Anregung: „Man hätte das Seglerheim am Süderhafen nehmen können. Da waren die Wahlen schon mal vor Jahren.“ Gut fand sie jedoch, dass für Rollstuhlfahrer vorsorglich eine Rampe angebracht worden war. Und Parkplatznot herrschte auch nicht: Stellflächen waren genug vorhanden.

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