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Eiderstedter Kunst und Kultur : Startschuss für die Vorbereitung zum Jubiläum

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das 25-jährige Bestehen des Fördervereins für Kunst und Kultur wird im Oktober gefeiert. Eine Gemeinschaftsausstellung von Mitgliedern soll im Mittelpunkt des Festes stehen.

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erstellt am 07.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Mit einer Reihe von Neuerungen startet der Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt (FKE) in die neue Saison. So werden die Ausstellungsräume im Alten Rathaus in Garding künftig von donnerstags bis sonntags regelmäßig von 15 bis 18 Uhr und weiterhin an jedem Dienstag von 10 bis 13 Uhr geöffnet sein.

Außerdem findet dort unter der Leitung des Ehrenvorsitzenden Dieter Staacken jetzt an jedem ersten Mittwoch im Monat in der Zeit von 17 bis 19 Uhr ein Offener Gesprächskreis am „ovalen Tisch“ statt, an dem sich neben Mitgliedern auch Freunde des Vereins beteiligen können. Dabei wird ein Künstler eines seiner Werke vorstellen. Neue Flyer und Plakate hat der Grafiker Kurt Riggert gestaltet.

„Damit verfolgen wir die Strategie, die Kommunikation insgesamt zu verbessern,“ erklärte Karen Seggelke, eine der beiden Vorsitzenden des Vereins, in der Mitgliederversammlung.

Im Mittelpunkt der Feiern zum 25-jähriges Bestehen des FKE steht im Oktober eine Gemein- schaftsausstellung von Mitgliedern. Zuvor gibt es neben verschiedenen kulturellen Aktionen vier Präsentationen, bei denen Künstler der Gruppe Kunstklima allein oder zusammen mit anderen einen Einblick in ihr vielfältiges Schaffen gewähren. Hierüber informierte Beisitzerin Frauke Petersen die rund 30 Teilnehmer. Am 4. Mai und am 31. August öffnen auf der Halbinsel zahlreiche Ateliers ihre Pforten. Für einen Ausflug am 10. April mit dem Bus ins Hamburger Bucerius Kunstforum nimmt der Vorstand noch Anmeldungen entgegen.

Über die verschiedenen Vorhaben und Erfolge der Kunstkinder (Kuki) berichtete Beisitzerin Karin Dreyer. Mit ihren Arbeiten belegten die Junioren bei verschiedenen Wettbewerben vordere Plätze. Zum Bedauern aller Anwesenden steht die für deren Betreuung zuständige Kunstpädagogin Regina Janzen infolge eines Umzugs nicht mehr im gewohnten Umfang zur Verfügung, was zu Einschränkungen der Gruppenarbeit führt.

Mit einem Defizit von rund 600 Euro schloss der Kassenbericht von Schatzmeisterin Carmen Leden. Angesichts einer Reserve von rund 5800 Euro sprach sich die Runde gegen eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge aus.

Allerdings sei künftig mit einem höheren Minus zu rechnen, weil es keine Fördergelder mehr für die Nachwuchssparte gebe und der Verkauf von Bildern rückläufig sei, so die Hüterin der Finanzen.

Vor den mit Spannung erwarteten Wahlen erklärte der stellvertretende Vorsitzende Heinz-Peter Schultz, dass er, wie angekündigt, für eine neue Amtszeit nicht zur Verfügung stehe. Bevor Karen Seggelke ihm für seine sechsjährige Vorstandsarbeit dankte, würdigte ihr scheidender Mitstreiter die Bedeutung des FKE und stellte abschließend fest: „Der Verein ist nicht gefährdet.“ Trotz des eindringlichen Appells von Klaus Dreyer stellte sich keiner der Anwesenden für eine Nachfolge zur Verfügung. „Ich habe im Vorwege 50 in Betracht kommende Personen angerufen und keine positive Rückmeldung erhalten“, so die Vorsitzende. Für weitere zwei Jahre wurden Schriftführer Werner Hajek und Beisitzerin Frauke Petersen einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. In einer längeren Diskussion favorisierten die Anwesenden eine intensivere Vernetzung aller Kulturvereine auf der Halbinsel.


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