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Bredstedt : Stadtvertreter beschließen Steuererhöhung

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mit Beginn des Jahres 2018 gelten in Bredstedt höhere Hebesätze. Die Kommunalpolitiker machten sich die Entscheidung nicht leicht.

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erstellt am 24.Jun.2017 | 08:00 Uhr

Mit Beginn des Jahres 2018 werden die Hebesätze für die Grundsteuer A von 370 auf 380, für die Grundsteuer B von 390 auf 400 und die Gewerbesteuer von 370 auf 380 von Hundert angehoben. Die Mehrbelastung macht pro Haushalt jährlich zwischen acht und zwölf Euro aus.

Leicht hatten es sich die Stadtvertreter am Donnerstag nicht gemacht. Ausführlich, sachlich und fraktionsunabhängig diskutierten sie Argumente für und wider, wogen die Folgen für Bürger und Stadt ab. Dollpunkte waren der Zeitpunkt einer Erhöhung und das um 900.000 Euro gesunkene Investitionsvolumen. Während Dr. Edgar Techow (WGB) die Notwendigkeit für Steuererhöhungen derzeit nicht sah, weil keine Nettoneuverschuldung erkennbar sei, erklärte Bürgermeister Knut Jessen: „Wir haben nicht eingespart, sondern lediglich auf 2018 verschoben.“

Am Ende entschied sich die Mehrheit mit acht Ja- und fünf Nein-Stimmen schon jetzt für die Annahme der Beschlussvorlage und dafür, der Empfehlung der Kommunalaufsicht auf eine Erhöhung der Hebesätze zu folgen. Mehrfach hob Knut Jessen hervor, dass sowohl Land als auch Kreis die Stadt – Bredstedt ist Fehlbedarfsempfänger – in der Vergangenheit bei Anträgen um Bezuschussung stets gut behandelt hätten. Man wolle nun ein Zeichen in Richtung Husum und Kiel (vom Innenministerium komme der Haushaltskonsolidierungserlass) setzen. Denn die Stadt habe auch künftig noch einiges vor, so der Bürgermeister.

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