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Friedrichstadt : Stadtfest: Es wir eine Neuauflage geben

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Verantwortlichen zogen eine positive Bilanz. Falschparker müssen sich im kommenden Jahr allerdings auf härtere Maßnahmen einstellen.

Die wichtigste Nachricht vorweg: Natürlich geht es weiter mit dem beliebten Friedrichstädter Stadtfest, den Lampiontagen – auch wenn Tourismus-Chefin Anke Stecher nach Bad Malente gewechselt hat und dort als neue Tourismus-Chefin gefeiert wurde. Mit großem Engagement hatte sie die ehemaligen Friedrichstädter Festtage übernommen und in attraktiver Form weitergeführt – wenngleich auch unter der neuen Bezeichnung Lampiontage. Ihre Stellvertreterin Anja Andersen ist absolut fit in der Materie – und im Übrigen wurde die Stelle des Tourismuschefs bereits ausgeschrieben.

Im Rückblick auf das diesjährige Stadtfest äußerten sich alle Beteiligten in großer Runde positiv über den Verlauf. Die Besucherzahlen seien nach wie vor gleichbleibend hoch – es sei sehr friedlich gewesen. Auffällig hingegen sei die Zahl der sehr jungen Besucher gewesen, die nach Hause geschickt werden mussten. In diesem Sinne haben sich auch diesmal die konzertierten Aktionen von Jugendschutz, Ordnungsamt und Polizei bewährt. „Die Notwendigkeit ist unbedingt da“, signalisierte Femke Postel vom Ordnungsamt. Bei dieser Gelegenheit wies sie gleich noch auf einen weiteren Aspekt hin: „Ein Problem waren die vielen Fahrzeuge, die die Beschilderung missachtet und in der Altstadt geparkt haben.“ Dabei haben sie auch Kreuzungen blockiert – Feuerwehr und Rettungswagen von DRK und DLRG hatten teils arge Probleme. „Im nächsten Jahr müssen wir über Absperrungen nachdenken, die über die gesamte Straßenbreite verlaufen und zusätzliche Kontrollen, um wirklich nur Zulieferer und Anwohner durchzulassen“, sagte dazu Bürgermeister Eggert Vogt. „Dann müssen wir auch wieder über das Abschleppen von Fahrzeugen nachdenken.“

Zum Stadtfestverlauf und dessen Fortführung signalisierten die Teilnehmer der größeren Runde: „Wir unterstützen uns alle gegenseitig.“ Seitens des DRK betonte Irmi Johns: „Wir haben ein sehr ruhiges Stadtfest erlebt – und hatten fast keine Einsätze.“ Die Wasserschutzpolizei zeigte sich mit den Absperrungen auf dem Wasser zufrieden; hier war die Feuerwehr im Einsatz. Und auch dies waren Beobachtungen, die Malte Bütow von der Polizeistation und Femke Postel vom Ordnungsamt gemacht hatten: „Im Allgemeinen kamen die Besucher in den Vorjahren immer so gegen 15 Uhr. Diesmal rauschten die Massen gegen 19 Uhr geballt heran. In kurzer Zeit frequentierten sehr viele Pkw die Stadt – und das ist nicht zu unterschätzen.“

Bürgermeister Eggert Vogt als Vertreter der Ordnungsbehörde dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Wichtig ist, dass wir alle durchgehend Hand in Hand zusammengearbeitet haben. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Hinsichtlich der Einsatzkräfte die übereinstimmende Zusammenfassung: „Es dürfen definitiv nicht weniger werden.“ So war der Kruppa-Sicherheitsdienst mir 20 Einsatzkräften ständig vor Ort präsent; die Polizeistation wurde durch zusätzliche Beamte und Streifenwagen aufgestockt.

Und auch dies hat sich bewährt – und ist sogar dringend notwendig: Alle Einsatzkräfte sind über ein Funksystem miteinander verbunden. Warum dies so entscheidend ist, gab Femke Postel zu bedenken: „Am Sonnabend-Abend – dem Hauptteil dieses Festes – kommen die Handynetze im Stadtbereich zum Erliegen.“ Eben aus diesem Grunde sei ein gemeinsames Funksystem aller Einsatzkräfte eine absolut wichtige Angelegenheit.

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