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Hilfe durch Arbeitskreis : Stadt sorgt weiter für Brandschutz

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Vereinbarung zwischen Garding und dem Kirchspiel wird allerdings noch einmal überarbeitet. Trotz finanzieller Beteiligung hat die kleine Nachbargemeinde kein Mitsprache- oder Eigentumsrecht.

Die Vereinbarung zur Sicherstellung des Brandschutzes zwischen der Stadt Garding und der Gemeinde Kirchspiel Garding war der am heftigsten diskutierte Punkt in der Sitzung des Gemeinderats im Kirchspiel Garding. „Die Aufgabe Brandschutz liegt seit Jahrzehnten für beide Kommunen in den bewährten Händen der Feuerwehr der Stadt Garding“, erinnert der Bürgermeister Mewes Kühl. Die Grundlage hierfür stammt aus dem Jahr 1968 und sei stark überarbeitungsbedürftig. Dass die Stadt Garding weiterhin den Brandschutz für Kirchspiel Garding sicherstellen soll, darin waren sich alle Gemeindevertreter einig, ist klar. Doch der neu formulierte Vertrag bereitete auch Bauchschmerzen. Bisher hat sich die kleine Nachbargemeinde an den Kosten für die Verwaltung, nicht aber an den Investitionen beteiligt, was sich durch den neu vorgelegen Vertrag allerdings ändern soll. „Wir wollen den Brandschutz, also müssen wir uns auch daran beteiligen“, lautete die Meinung einiger Gremiumsmitglieder. Doch die Kritik an dem Vertragswerk war deutlich zu hören. „Im Vertrag sind Sachen enthalten, die wir so nicht hinnehmen können.“ So wurde moniert, dass sich zwar finanziell beteiligt werden solle, aber kein Mitspracherecht oder Eigentumsrecht gelte. Welche Summen dabei berücksichtigt würden, war noch nicht bis ins letzte Detail klar. „Bevor wir uns hier festlegen, müssen alle Zahlen und Fakten auf den Tisch“, war die einhellige Meinung aller.

Bürgermeister Mewes Kühl schlug daher eine Arbeitsgruppe vor, die sich nochmals intensiv mit dem Vertrag beschäftigt und Änderungswünsche ausarbeiten soll, was vom gesamten Gremium auch befürwortet wurde. Daher wird dieses Thema zur nächsten Gemeinderats-Sitzung nochmals auf den Tisch kommen.

Mit der Leinenpflicht im Stadtwald haben einige Hundehalter Probleme, wurde aus einer Anfrage während der Einwohnerversammlung in der Sitzung deutlich. Bürgermeister Mewes Kühl wies jedoch darauf hin, dass die Stadt Garding hierüber das Hoheitsrecht hat und Beschwerden an die Stadt zu richten seien. Während des kurzen Gesprächs darüber wurde deutlich, dass es viel Ärger mit der Hundepolizei gäbe.

Desweiteren musste sich das Gremium wieder mit dem Flächennutzungsplan (F-Plan) befassen. Schon im Mai hatte der Gemeinderat einen Entwurfs- und Auslegungsbeschluss gefasst. Diesmal ging es darum, Parkplatzflächen in der Nähe zum Erholungsgebiet Stadtwald im F-Plan auszuweisen. „Die Stadt Garding beabsichtigt künftig, das Parkraumangebot um den Stadtwald zu erweitern“, erläuterte Kühl. Hierfür sollen gegebenenfalls Parkflächen entlang des Kirchkoogweges errichtet werden. Auch der Kreis Nordfriesland wurde in diese Planungsabsichten einbezogen und hat folgende Empfehlung ausgesprochen. „Im F-Plan soll die Straßenverkehrsfläche des Kirchkoogweges verbreitert werden“, bestätigt der Bürgermeister. Mit dem Beschluss wird nun der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss umgesetzt.




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erstellt am 25.Sep.2014 | 14:00 Uhr

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