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Husumer Nachrichten

11. Dezember 2017 | 05:05 Uhr

Springfloot-Gründer verstorben

vom

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

witzwort | Stehend applaudierten die Fans im Dezember 2008 in der überfüllten Kirche in Drelsdorf, als die plattdeutsche Band "Springfloot" ihr Abschiedskonzert gab. Sie wollten nicht glauben, dass sie ihre Lieblingsmusiker nie mehr auf der Bühne sehen werden. Jetzt trauern sie um den Kopf der Gruppe, um "Kuddel" Karl-Heinz Schulz, der am 3. August kurz vor seinem 57. Geburtstag verstorben ist (Trauerfeier morgen um 13.30 Uhr in der St.-Marien-Kirche Witzwort).

Großen Respekt zollen ihm Musiker-Kollegen, die von seinem Tod erfuhren. Sie behalten ihn als eifrigen Texter, als engagierten Komponisten und hervorragenden Sänger in Erinnerung. Er lieh der Gruppe seine kraftvolle, warme Stimme, mit der sowohl die fröhlichen, als auch die nachdenklichen Lieder beim Publikum tiefen Eindruck hinterließen.

Die Liebe zur nordfriesischen Landschaft, Alltagsszenen. Originale aus den Dörfern waren nur einige der Themen, die ihn beim Schreiben inspirierten.

Geliebt wurde die Gruppe für ihre harmonischen Weihnachtskonzerte - eine Tradition, die heute vor allem von seinen Freunden von Godewind fortgeführt wird. Deren Frontmann Larry Evers lernte "Kuddel" in seinem Studio schätzen, als er für Springfloot erste Platten aufnahm.

"Könnt ich fliegen" ist eines der Stücke, die er mit seiner Frau Sabine Franck textete. "Shalom" hieß eines der Lieder auf den beliebten Weihnachts-CDs. "Shalom, Kuddel" rufen wir ihm zu.

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