zur Navigation springen

Kooperation angelaufen : Sportverein hilft Schule

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der TSV Hattstedt und die örtliche Grundschule arbeiten jetzt eng zusammen. Die erfahrenen Vereins-Trainer unterstützen die Sportlehrerinnen der Schule. Von der Kooperation profitieren die Kinder, die Schule und auch der Verein.

„Gesund bleiben durch Bewegung“ – klingt einfach, wird aber häufig vernachlässigt. Regelmäßiger Sport hält Kinder und Erwachsene gleichermaßen fit. Je früher damit begonnen wird, umso besser. „Sport in Schule und Verein ist eine ideale Kombination“, so das Fazit der Pädagoginnen der Jens-Iwersen-Schule in Hattstedt, der Vorstandsmitglieder des Turn- und Sportvereins (TSV) sowie der Schulverbandsvorsteherin Christel Schmidt. Wenn ein solches Projekt auch noch gefördert wird, umso besser für alle.

Die Grundschule ist nun mit dem TSV eine Kooperation mit dem Untertitel „Schule und Verein“ eingegangen. In der Praxis bedeutet das, dass erfahrene und qualifizierte Übungsleiterinnen und –leiter die Sportlehrerinnen im Unterricht begleiten, unterstützen und die Kinder in weitere Sportarten hineinschnuppern lassen. „Die Schüler lernen vielseitige Spiel- und Sportangebote kennen und werden durch unsere erfahrenen Trainer motiviert, Sport auch in den weiteren Tagesablauf mit einzubeziehen“, erläutert Vereins-Chef Thorsten Schultze. Gefördert wird das Projekt vom Landessportverband Schleswig-Holstein und dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft. Zusätzlich wird es durch die Krankenkasse Barmer GEK sowie die Sparkassen im Lande gesponsert. Maßnahmen-Trägerin ist der Verein, verantwortlich für die Koordination sind Sportlehrerin Karin Esrom-Lutz sowie Übungsleiterin Ilona Dethlefsen. Das Programm selbst geht über 40 Wochen und beinhaltet Angebote, wie beispielsweise Fußball, Leichathletik oder weitere Ballsportarten.

„Das ist eine Bereicherung. Die Kinder werden durch spannende Angebote gefördert und wir als Kollegium unterstützt“, sagt Schulleiterin Bärbel Ebsen. Immerhin können sieben weitere Übungseinheiten von jeweils 45 Minuten pro Woche in den Stundenplan eingebaut werden. Für die Schulverbandsvorsteherin ist das Förderprogramm gerade zur rechten Zeit gekommen. „Unsere Hausaufgaben hatten wir schon Anfang des Jahres gemacht. Die Pläne lagen schon parat“, so Christel Schmidt. Allein die sofortige praktische Umsetzung sei wie so oft mangels finanzieller Mittel gescheitert. Der TSV-Vorsitzende habe den Förderantrag im Frühjahr gestellt. Kurz vor Beginn der Sommerferien sei der Bewilligungsbescheid gekommen. „Das Projekt trägt auch zur Attraktivitätssteigerung unserer Schule bei“, ist sich die Verbandsvorsteherin sicher. Auch 2014 soll das Projekt fortgesetzt werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen