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Spass mit dem runden Leder : Sportunterricht einmal ganz anders

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein professioneller Trainer kam mit dem Mobil des Deutschen Fußballverbandes zur Drelsdorfer Schule. Der Experte hatte jede Menge Tipps und Tricks für die Nachwuchs-Kicker der vierten Klasse auf Lager.

Es geht zur Sache – und dennoch läuft alles spielerisch ab in dieser etwas anderen Sportstunde. Für die 19 Kinder der vierten Klasse der Grundschule Drelsdorf, jetzt Lüttschool Drelsdorf-Joldelund, ist König Fußball das Thema. Sport- und zugleich Klassenlehrerin Karina Petersen hat das „DFB-Mobil“ mit Trainer Martin Kupp zu Gast. „Ich hatte davon gehört, dass Schulen kostenlos in den Genuss kommen können“. Weil sie Fußball liebt und weiß, dass einige Schüler im Verein spielen, kümmerte sich die Pädagogin darum, dieses tolle Angebot für die Kinder nach Drelsdorf zu holen.

Seit 2009 hat der Schleswig-Holsteinische Fußballverband im Auftrag des Deutschen Fußballbundes (DFB) ein solches Fahrzeug im Einsatz. „Wir wollen Schülern und Lehrkräften zeigen, wie einfach man ein Trainingsprogramm aufbauen kann“, erläutert der Trainer mit 17-jähriger praktischer Erfahrung. Natürlich soll auch das Interesse und der Spaß am Spiel mit dem runden Leder geweckt werden. Entsprechend locker beginnt der Unterricht mit Aufwärmübungen, einfachen Ballspielen und Jonglier-Übungen mit dem Balll auf dem Kopf und in der Hand. Dabei wird auf Zuruf das Tempo gewechselt. Beim Staffellauf ist Teamgeist gefragt. Schließlich will auch das Dribbeln geübt werden. Motiviert nehmen die Kids Tipps und Tricks auf. „Sprecht euch ab, und immer mit dem Ball spielen“, mahnt der Trainer, bevor er den Startschuss für ein Abschluss-Match gibt. Am Ende ist er zufrieden. „Habt ihr gut gemacht“, ruft er den Kickern zu. Noch außer Puste verrät Schülerin Johanna Janott: „Am schwersten fand ich das Dribbeln. Aber es hat Spaß gemacht.“ Die Lehrerin fasst zusammen: „Das hat den Kindern gut getan, von einem kompetenten Fachmann unterrichtet worden zu sein. Ich selbst konnte auch noch etwas lernen.“

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