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Grosses Fest in Löwenstedt : Sportliches Dorfvergnügen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Bürger aus gleich vier Ortschaften feierten gemeinsam Löwenstedts neuen Gemeindeplatz. Einst war dort das Schwimmbad, nun kann Boule gespielt werden.

Er wirkt sehr gut durchdacht, verfügt über eine Festwiese, Beachvolleyballfeld und Bouleplatz mit Clubhaus sowie über sanitäre Anlagen und grenzt zudem an einen Spielplatz: Wo sich früher das Löwenstedter Freibad befand, ist der neue Dorfplatz „Mitte“ entstanden, der sich in dieser gelungenen Kombination ideal zum Feiern eignet. Das zeigte sich jetzt bei der Dorfplatz-Einweihung im Rahmen des 4-Dörfer-Festes, zu dem neben den Löwenstedter Bürgern auch die Nachbarn aus den Gemeinden Haselund, Sollwitt und Norstedt eingeladen waren.

Das Fest begann um 13 Uhr mit der Übergabe des Bouleplatzes an den Sportverein Blau-Weiß Löwenstedt, der das Spiel künftig anbietet und das Areal betreut. Dienstags ab 18 Uhr und sonntags ab 10 Uhr wird dort Boule gespielt und bei Interesse auch an anderen Terminen. Den symbolischen Schlüssel erhielt der Vorsitzende Rolf Andresen aus der Hand von Löwenstedts Bürgermeister Holger Jensen, der sich gemeinsam mit seinen Amtskollegen Harry Thomsen (Norstedt), Thomas Hansen (Sollwitt) und Jan Thormählen (Haselund) ein erstes Boule-Match lieferte. Dass der eine oder andere die silbernen Kugeln zum ersten Mal in der Hand hielt, war den Spielern nicht anzumerken. Und das machte etlichen Zuschauern Mut, nach dem Sieg von Jan Thormählen selbst die Chance zu ergreiffen: Spontan bildeten sich Teams und brachten die Kugeln mächtig ins Rollen.

Währenddessen wurde im Sand nebenan barfuß um den begehrten Wanderpokal im Beachvolleyball gekämpft. Und auch wenn es im Wettbewerb zu einem medizinischen Notfall kam, der den Spieleifer kurzzeitig stoppte, war es am Ende ein sehr schönes, faires Turnier. Nachdem sich das Team aus Gemeinderat und Feuerwehr Sollwitt-Pobüll im Halbfinale den dritten Platz gesichert hatte, lieferten sich gleich zwei „Löwen“-Teams ein umjubeltes Finale. Schon jetzt war sicher: Der „Pott“, der beim ersten 4-Dörfer-Fest 2013 nach Löwenstedt ging, bleibt weiter im Dorf. „Die Dritte“ holte sich den Pokal knapp vor dem Team „Spielt gegen“.

Während die „Großen“ den sportlichen Aktivitäten zusahen oder klönten, gab es für die kleinen Festbesucher viel zu tun. Sie eroberten die Spielgeräte, tobten auf der Hüpfburg, versuchten sich bei den „Spielen ohne Grenzen“ in unterschiedlichen Disziplinen oder standen Schlange, um mit „Flori“, dem Feuerwehrauto im Miniformat, eine Runde um den Platz zu drehen.

Die Bläser „Es-Geflüster“, der Gospelchor Olderup und eine Voltigiergruppe sorgten bei bunten Cocktails, Kaffee und Kuchen für Unterhaltung. Die Stimmung war bestens und so blieben viele Festbesucher bis zum Abendessen. Wobei sich mancher gewünscht hätte, dass der Grill bereits mittags angeheizt oder zumindest eine Suppe angeboten worden wäre, denn die Radtour zum Fest oder auch die morgendliche Arbeit auf dem Hof hatten viele Gäste hungrig gemacht – eine Erkenntnis, die vielleicht beim nächsten 4-Dörfer-Fest in der Planung bedacht werden kann.

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