Boßel-Wettkampf zwischen Garding und Tetenbüll : Sportliche Boßel-Senioren

Boßeln hält fit, das beweisen die Ü-60-Teams aus Garding und Tetenbüll.
Boßeln hält fit, das beweisen die Ü-60-Teams aus Garding und Tetenbüll.

Boßeln ist ein Sport auch für das höhere Alter: Seit 40 Jahren treffen sich die Senioren der Vereine aus Garding und Tetenbüll zum Wettkampf. Diesmal siegte Tetenbüll.

shz.de von
28. August 2018, 15:36 Uhr

Tetenbüll | Seit 40 Jahren boßeln die Senioren der Boßelvereine Garding und Tetenbüll einmal im Jahr gegeneinander. Teilnehmen darf, wer 60 Jahre alt oder älter ist. Das Boßeln gliedert sich in Feld- und Standkampf. Im Jubiläumsjahr war der BV Garding der Ausrichter. Der Feldkampf fand am Kaltenhörner Deich statt. Nach einigen kräftigen Regenschauern konnte man den Wettbewerb zügig und trocken starten.

Auf beiden Seiten traten acht Boßler an, von denen Peter Mölck mit 81 Jahren der älteste Teilnehmer war. Der Feldkampf, der über
drei Runden ging, war ziemlich ausgewogen. Es drohte zum Ende ein Gleichstand, aber erst der letzte Wurf erbrachte für Tetenbüll einen Vorsprung von neun Metern.

Der Standkampf fand auf dem Gardinger Sportplatz statt. Auch hier ging Tetenbüll als eindeutiger Sieger hervor. Mit einer Weite von 640 Metern schlug das Team die Gardinger, die 564 Metern erreichten.

Mit einem dreifachen Lüch Op überreichte Bernd Laue den siegreichen Tetenbüllern die beiden Pokale. Bei einem anschließendem launigen und gemütlichen Beisammensein wurden die Kämpfe analysiert. Einig war man sich darüber, dass diese traditionellen Begegnungen unbedingt beibehalten werden müssen, dienen sie doch der gutnachbarlichen Beziehungen und der Vertiefung zwischenmenschlicher Kontakte.


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