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Aus den Gemeinden : Sportlerheim: Es gibt schon konkrete Pläne

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Fördermittel für den Bau kann Viöl allerdings nicht erwarten.

Eines der Ergebnisse der Sportentwicklungsstudie, die von Behrendorf, Bondelum, Haselund, Löwenstedt, Norstedt, Sollwitt und Viöl gemeinsam in Auftrag gegeben worden war, ist der Neubau des Sportlerheims am Muschenweg in Viöl. Die Pläne sind inzwischen soweit gediehen, dass der Tarper Architekt Niko Harksen in der Viöler Gemeindevertretung Grundrisse für den ersten Bauabschnitt vorlegen konnte.

Seinen Plänen zufolge soll das mit einem Pultdach versehene Gebäude zwischen Parkplatz und Spielfeld entstehen und von den Räumen her so ausgerichtet sein, dass man sowohl vom Clubraum im Erdgeschoss als auch von einer kleinen Dachterrasse aus einen guten Blick auf das Spielgeschehen hat. Von der Ausstattung und den sanitären Anlagen her erfüllt das Haus die Mindestanforderungen an so ein Gebäude. „Diese Entscheidung haben wir bewusst so getroffen, weil für den ersten Bauabschnitt keine Fördermittel zu erwarten sind“, erläuterte Viöls Bürgermeister Heinrich Jensen. Die Kosten für dieses Vorhaben sollen für 2018 in den Haushalt eingestellt werden, wobei Hoffnung besteht, dass noch etwas Luft nach oben ist, was die Gestaltung der Ausbaureserven im Obergeschoss, die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und einer Außentreppe zur Dachterrasse betrifft.


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Im Gegensatz zu anderen Gemeinden hat Viöl bisher keine Probleme, neue Baugebiete auszuweisen. Und so wird es neben der mindestens ebenso wichtigen Verdichtung im Kern des Zentralortes bald auch wieder Bauplätze im Außenbereich geben. Wie der Vorsitzende des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses, Armin Grünberg, ausführte, gibt es dafür bereits einen Aufstellungsbeschluss, mit dem die bestehenden Neubaugebiete in Richtung Sollwitt erweitert werden können. Am Lundackerweg soll zudem nach Möglichkeit der Kindergartenneubau realisiert werden. „Im Zuge dieser Planungen werden wir die Verkehrssituation in dem Bereich überdenken müssen“, so Grünberg mit Blick auf die schon jetzt kritische Abbiegesituation von der B 200 in Richtung Kirchenweg.

Im Bericht des Kultur-, Sport- und Jugendausschusses informierte der Vorsitzende Jürgen Jensen darüber, dass das diesjährig verregnete und daher wenig besuchte Sommerfest im kommenden Jahr wieder auf den bewährten Dörpsnamiddag zurückgefahren wird. Der reaktivierte Herbstball der Gemeinde sei mit knapp 100 Teilnehmern so gut angekommen, dass er künftig wieder einen festen Platz im Terminkalender bekommen soll. Gute Resonanz sei auch für die Ferienbetreuung an den beiden Schulstandorten zu verzeichnen gewesen. „Diese Angebote wird es auch 2018 wieder geben“, versprach Jürgen Jensen.

Aus dem Schulverband berichtete Jörg Retzlaff, dass es für den Duschcontainer, der im Ohrstedter Schwimmbad aufgestellt werden sollte, keine Baugenehmigung geben wird, weil Nordfriesland in die Windkategorie 4 fällt. „Und in dieser Kategorie dürfen die Container nicht für schulische Zwecke genutzt werden“, so Retzlaff, der bei dieser Gelegenheit bekannt gab, dass er künftig aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Gemeinderat kandidieren werde.

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