Ausschusssitzung in Niebüll : Spielplätze wieder im Visier

Im Bereich der Spielplätze ist einiges bewegt worden. Zu den Neuanlagen zählt das Gelände am Holunderring. Foto: uw
Im Bereich der Spielplätze ist einiges bewegt worden. Zu den Neuanlagen zählt das Gelände am Holunderring. Foto: uw

Überlegungen im Fachausschuss zum Bedarf und Nutzung der Niebüller Anlagen.

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09. April 2013, 08:16 Uhr

Niebüll | Es war eine der ersten Amtshandlungen zu Beginn der Wahlperiode: Der Ausschuss für Sozialwesen, Jugend und Sport nahm sich des Themas Spielplätze an und brachte einiges zur Verbesserung des Angebotes auf den Weg. Zum Ende der Legislaturperiode standen die Spielplätze erneut auf der Tagesordnung des Ausschusses. Dabei ging es um Nutzung und Bedarf.

Im September 2008 hatten sich die Ausschussmitglieder mit Fahrrad für eine Bestandsaufnahme auf den Weg durch die Stadt gemacht. Zwischenzeitlich ist einiges im Bereich der Spielplätze bewegt worden. 2010 wurde der Spielplatz im Holunderring eingeweiht. Die ersten Ideen dazu wurden in der Abteilung sozialpädagogische Berufe der Beruflichen Schule in Niebüll entwickelt. In der Mühlenstraße entstand ein Mehrgenerationenplatz-Spielplatz. Für das Konzept, an dem die Bürger mitwirkten, hatte die Stadt im Wettbewerb "Demografiegerechte Kommune" einen Preis erhalten: Die Gestaltung des 100 000 Euro teuren Platzes wurde mit 50 000 Euro Preisgeld gefördert.

Bei der Bereisung zu Beginn der Legislaturperiode war es auch um die Frage gegangen, ob die Spielplätze genutzt werden und dem Bedarf entsprechen. Genau diese Frage stand nun erneut im Raum. Ausschuss-Vorsitzender Bernd Neumann (CDU) brachte als Beispiel den ungepflegten Platz im Meiereiweg zur Sprache, auf dem er Kinder noch nie gesehen habe. Er persönlich hätte lieber weniger, dafür aber attraktive Plätze, so Neumann, der zu Überlegungen anregte, wie die Bevölkerung bei der Bedarfsfrage mit eingebunden werden kann.

Ausschuss-Mitglied Erika Spaude (SPD) sprach sich ebenfalls dafür aus, bei der Entscheidung die Einwohner zu beteiligen. Weiter forderte sie, dass Plätze, die nicht genutzt werden, trotzdem für den Fall bestehen bleiben, dass nach einem Generationswechsel wieder junge Familien mit Kindern einen Spielplatz brauchen.

Man sollte die Widmung belassen, so dass Geräte wieder aufgestellt werden können, pflichtete Philipp Pfeiffer (CDU) bei. Um die Bevölkerung einzubinden, sei bei den Spielplätzen die Kinder- und Jugendbeteiligung das angebrachte Mittel, so Pfeiffer.

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