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Traditionelles Weihnachtskonzert : Spielmannszug füllt die Kirche

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Spielmannszug des Bredstedter Handwerkervereins begeisterte die Besucher in der St.-Nikolai-Kirche zu Bredstedt. Souverän dirigierten Joke und Thore Klein klassische, moderne und Weihnachtslieder.

Die Besucher in der St.-Nikolai-Kirche zu Bredstedt erlebten einen mehr als glanzvollen musikalischen Schlusspunkt des Jahres mit einem traditionellen Weihnachtskonzert des Spielmannszuges des Bredstedter Handwerkervereins. Premieren und Höhepunkte im Wechsel in voller Besetzung. Erstmals erfüllten durchgehend orchestrale Klänge in mitreißender Dynamik und Perfektion den Raum. Souverän hauchten die Nachwuchsdirigenten Joke und Thore Klein den klassischen, modernen oder Weihnachtsliedern durch ihre Führung neues Leben ein – wie bei der Trilogie of Chorals einer Mischung aus Weihnachtsliedern und klassischen Elementen. Besonders war auch das Einbinden der Sängerin Femke Holthusen (l.). Vor allem Peter Maffays Lied „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus „Tabaluga“ berührte. Auch bei Leonhard Cohens „Hallelujah“schlugen die Herzen höher. Kaum jemand konnte sich der Magie eines besonderen Augenblickes entziehen. Holthusen bat ihren Mann nach vorn, dankte mit bewegter Stimme für zehn Jahre glückliche Ehe, die im Bredstedter Gotteshaus geschlossen wurde, und fragte, ob er sie auch für die nächsten zehn Jahre wieder heiraten würde. Ein klares „Ja“ trieb manchem Tränen der Rührung in die Augen. Absolutes Muss war der Auftakt mit „A Little Drummer Boy“. Dabei hatte Gordon Volquardsen die Trommel fest im Griff. Auch Holthusen hatte dabei ihren Einsatz. Die begeisterten Besucher geizten nicht mit Applaus. Der Rausschmeißer „We wish you a Merry Christmas“ fehlte nicht. Die Spielleute intonierten das Stück solange, bis der letzte Gast das Kirchenschiff verlassen hatte. Gewohnt locker hatte der erste Vorsitzende, Michael Klotzke, moderiert. „Nun kann Weihnachten kommen“, sagte er am Ende, selbst begeistert ob des Einsatzes seiner jungen Truppe. Das Übungswochenende mit dem Profi-Musiker Tobias Lempfer (wir berichteten) habe Spuren hinterlassen. Um noch besser zu werden, möchten die Vorstandsmitglieder im kommenden Jahr fünf Flötistinnen professionellen Unterricht in der Kreismusikschule ermöglichen. „Wir würden uns freuen, wenn Privatleute, Bankinstitute oder Unternehmen dafür Patenschaften übernehmen könnten, beispielsweise für einen Monat“, so Klotzke. 110 Euro koste das. Info: www.szbredstedt.de.











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